Alex Miller gibt sein internationales Debüt
Er war beim renommierten „Norsk Countrytreff“-Festival in Briem, Norwegen

Alex Miller and The Kentucky Kowboys at Holvik Fossen waterfall (L-R): Austin Clark, Alex Miller, Brian Zonn, Andrew Lambie and Alden Oldfield
Alex Miller und seine Band „The Kentucky Kowboys“ feierten am langen zweiten Juli Wochenende, genauer am11..07.2026 ihr internationales Debüt beim renommierten Norsk Countrytreff Festival in Briem, Norwegen.
Über 29.000 Country-Fans besuchten die viertägige Veranstaltung, bei der die Tanzfläche stets voll und das Publikum begeistert war. „Die Leute standen in einer langen Reihe direkt vor der Bühne“, berichtet Alex. „Diese Leute lieben Country-Musik und ich war von ihrer Reaktion total überwältigt“. Miller und seine Band unterhielten das Publikum mit einer Mischung aus eigenen Songs von seiner aktuellen CD „MORE COUNTRY THAN YOU“ (Billy Jam Records) und Country-Klassikern aus verschiedenen Epochen. „Es war einer der Höhepunkte meines bisherigen Lebens“, erklärte Alex. „Ich würde gerne wieder hinfahren und noch mehr entdecken.“
Judy Seale International, Inc. organisierte das Festival, bei dem auch die amerikanischen Künstler Joshua Ray Walker, Alana Springsteen und Frankie Ballard auftraten. Neben Alex’ Auftritt mit voller Bandbesetzung beim Norsk Countrytreff brachten Miller und sein Gitarrist Andrew Lambie das Publikum in der historischen, 1886 erbauten Breim-Kirche zum Toben. „Die Kirche war einfach unglaublich“, erinnert sich Alex. „Sie ist wunderschön und die Akustik war fantastisch. Es war wirklich ein emotionales Erlebnis für uns.“ Neben seinem eigenen Song „My Daddy’s Dad“ spielte er auch den Gospel-Song „I’m Gonna Sing“ von Hank Williams Sr., den er gemeinsam mit den Oak Ridge Boys aufgenommen hatte.
Miller nutzte seinen ersten Auslandsauftritt in vollen Zügen und nahm sich Zeit für Besichtigungen mit seinen Bandkollegen Andrew Lambie (E-Gitarre), Austin Clark (Schlagzeug, Percussion), Brian Zonn (Bass) und Alden Oldfield (Steel-Gitarre). Die Jungs besichtigten den Holvik-Fossen-Wasserfall, genossen den Blick auf die Gletscher, tranken kristallklares Wasser aus Gebirgsbächen und nahmen sogar ein Bad in einem 1-2°C—Gletschersee. „Dazu brauchte es ein bisschen flüssigen Mut – und Mann, war das Wasser kalt –, aber ich konnte mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sagen zu können: ‚Das habe ich gemacht‘ … nicht jeder hat den Sprung gewagt.“
Als er über die „wunderschönen Unterschiede“ sprach, die er entdeckt hatte, hob Miller das 24-Stunden-Tageslicht, das kühle Wetter und natürlich das Essen hervor. „Dort schmeckt es einfach besser“, schwärmte Alex. „Sogar der McDonald’s® ist besser und anders. Die haben eine umfangreiche Speisekarte – man kann bei MacD’s sogar ein Steak kaufen!“ Getreu seinem Abenteuergeist und seiner Liebe zu gutem Essen probierte Miller Elch, Walburger und Rentier-Jerky. „Und das Brot dort ist der Wahnsinn“, sagt er. „Es ist, als wäre man in einem ganz anderen Land“, ruft er ohne jede Ironie und mit grenzenloser Begeisterung aus. „Ich habe einfach alles daran geliebt.“
Nun, da er wieder in den Staaten ist, kehrt Miller zum normalen, freudvollen Alltag zurück. Er schreibt weitere Songs und bereitet sich auf ausgewählte Tourtermine vor.
Vielleicht sollten mal deutsche Veranstalter mutig sein und auch wieder mal Festivals solchen Formats durchführen. Die Skandinavier machen es vor.
PR (Text und Foto): so much MOORE mediaNashville / ÜS Herbert Arnold – 17.07.2026
Neues Video von Kacey Musgraves
Kacey Musgraves mag „Mexico Honey“
Die Sängerin hat am 22.07.2026 das Musikvideo zu ihrer Sommerhymne „Mexico Honey“ aus ihrem sechsten Studioalbum „Middle of Nowhere“ veröffentlicht.
Das Video wurde vor Ort in Mexiko gedreht und von Running Bear (Alexa Stone und Stephen Kinigopoulos) inszeniert.
„Middle of Nowhere“ erschien im Mai. Kacey Musgraves wird im Rahmen ihrer „Middle of Nowhere“-Tournee auf Tour gehen, die am 20. August 2026 in Chicago beginnt und am 27. August des selben Jahres in Seattle endet.
Herbert Arnold/CST – 25.07.2026
Foto: CD
Wer hätte das gedacht: Highwomen überraschen ihre Fans
The Highwomen veröffentlichen ein neues Live-Album
The Highwomen gaben sich nicht damit zufrieden, am Sonntag 31. Mai 2026 ein seltenes Konzert zu geben. Das Quartett aus Brandi Carlile, Natalie Hemby, Maren Morris und Amanda Shires beschloss, gestern am 29.05.2026, überraschend ein Live-Album – „Live at The Gorge 2023“ – zu veröffentlichen.
Das Quartett veröffentlichte zudem ein Live-Musikvideo zu „Redesigning Women“, das zweimal auf dem Album zu finden ist.
„Wir hatten nicht vor, ein Live-Album zu veröffentlichen“, erklärte die Gruppe in einer Pressemitteilung, „aber bei den Vorbereitungen für unser bevorstehendes Wiedersehen haben wir uns kürzlich ‚The Gorge‘ noch einmal angehört und alles, was dort in jener Nacht geschah, kam sofort wieder hoch … das Adrenalin, die Beinahe-Unfälle, die Harmonien, die genau im richtigen Moment zusammenkamen und der Klang von Tausenden von Menschen, die sangen, als würden sie jedes Wort mit ganzer Brust meinen. Die Aufnahmen klingen wild, emotional, elektrisierend, menschlich und genau so, wie sich diese Nacht anfühlte.“
„Wir konnten die Verbindung, die Gemeinschaft und diese seltene Einheit wirklich spüren, in der sich alle für eine Weile gegenseitig trugen. Und vielleicht ist das gerade jetzt wichtig, denn wenn die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, gibt uns die Musik immer noch einen Ort, an dem wir uns inmitten all dessen begegnen können, um zu laut zu singen, in der Öffentlichkeit zu weinen, über dummes Zeug zu lachen, uns gegenseitig aufrecht zu halten und wieder hinaus in die Welt zu gehen – ein bisschen weniger allein, ein bisschen ganzer und ein bisschen bereit, weiter füreinander zu kämpfen. Nur wir, die Menge, der Canyon und was auch immer dieses Gefühl war. Wir hoffen sehr, dass ihr es spürt.“
Das Album erscheint im Vorfeld (29.05.2026) des Wiedersehnauftritts der Gruppe, die am kommenden Sonntag als Headliner den Abschlussabend von Carliles „Echoes Through the Canyon“-Wochenende im The Gorge Amphitheatre in Washington bestreiten wird.
Der Auftritt am 31.05.2026 ist der erste gemeinsamen Auftritt der Gruppe seit der Ausgabe des Festivals im Jahr 2023; mit dabei sind außerdem Sheryl Crow, Bonnie Raitt, Wynonna Judd und Brittney Spencer. The Highwomen werden außerdem gemeinsam mit Maren Morris später in diesem Sommer einen besonderen Auftritt im Red Rocks Amphitheatre geben.
Die Titelliste lautet:
1. Redesigning Women (Live at The Gorge 2023) featuring Brittney Spencer
2. Highwomen (Live at The Gorge 2023) featuring Brittney Spencer
3. Loose Change (Live at The Gorge 2023)
4. My Name Can’t Be Mama (Live at The Gorge 2023)
5. Old Soul (Live at The Gorge 2023)
6. Don’t Call Me (Live at The Gorge 2023)
7. If She Ever Leaves Me (Live at The Gorge 2023)
8. Cocktail and a Song (Live at The Gorge 2023)
9. Heaven is a Honky Tonk (Live at The Gorge 2023)
10. Always On My Mind (Live at The Gorge 2023)
11. Radio Silence (Live at The Gorge 2023)
12. Mona Lisas and Mad Hatters (Live at The Gorge 2023)
13. My Only Child (Live at The Gorge 2023)
14. Mamas Don’t Let Your Babies Grow Up To Be Cowboys (Live at The Gorge 2023)
15. The Bees (Live at The Gorge 2023)
16. Delta Dawn (Live at The Gorge 2023) with Tanya Tucker
17. My Church (Live at The Gorge 2023)
18. The Chain (Live at The Gorge 2023) featuring Brittney Spencer
19. Crowded Table (Live at The Gorge 2023) featuring Allison Russell and Brittney Spencer
20. Redesigning Women *Drunk Version (Live at The Gorge 2023) featuring Allison Russell and Brittney Spencer
Herbert Arnold / CST -29.05.2026
Foto: CD
20 jähriges Jubiläum zum Anlass
The Chicks gehen auf „Taking the Long Way“-Tour
The Chicks gehen im Rahmen ihrer „Taking the Long Way“-Tour zum 20-jährigen Jubiläum auf Tour, um ihr Studioalbum „Taking the Long Way“ zu feiern.
Die Tour beginnt am 30. September im Fox Theatre in Detroit. Die Chicks werden in Theatern in den gesamten USA auftreten, darunter in Chicago, New York City, Nashville, San Antonio, Austin, Seattle und San Francisco, bevor sie die Tour am 1. und 2. November mit zwei Abenden im Dolby Theatre in Hollywood, Kalifornien, abschließen.
Der Ticketverkauf beginnt mit einem Vorverkauf für Fans am Mittwoch, dem 3. Juni, um 10 Uhr Ortszeit. Der allgemeine Vorverkauf startet am Donnerstag, dem 4. Juni, um 10 Uhr Ortszeit auf Thechicks.com/tour.
Um am Vorverkauf teilzunehmen, ist eine Anmeldung bis Sonntag, dem 31. Mai, um 23:59 Uhr pazifischer Zeit erforderlich.
Die „Taking the Long Way Tour“ feiert das 20-jährige Jubiläum des Albums, das die Spitze der Billboard-200-Charts erreichte und den Chicks fünf Grammy Awards einbrachte, darunter in den Kategorien „Album des Jahres“, „Aufnahme des Jahres“ und „Song des Jahres“. Die erste Singleauskopplung war „Not Ready to Make Nice“, ein Seitenhieb gegen den damaligen Präsidenten George W. Bush. The Chicks hatten sich während eines Konzerts in London gegen den Präsidenten ausgesprochen, was dem Trio heftige Kritik einbrachte, darunter auch Demonstranten, die ihre Platten verbrannten.
The Chicks – Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Strayer – veröffentlichten im Juli 2020 nach einer 14-jährigen Pause ihr fünftes Studioalbum „Gaslighter“ über Columbia Records.
Die Tour-Termine:
Mittwoch, 30. September 2026 Detroit, MI Fox Theatre
Samstag, 3.–4. Oktober Chicago, IL The Auditorium
Dienstag, 6. Oktober 2026 Washington, DC The Anthem
Montag, 12.–13. Oktober New York, NY Beacon Theatre
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Nashville, TN The Truth
Samstag, 17.–18. Oktober San Antonio, TX Majestic Theatre
Dienstag, 20. Oktober 2026 Austin, TX Bass Concert Hall
Sonntag, 25.–26. Oktober Seattle, WA Benaroya Hall
Donnerstag–Freitag, 29.–30. Oktober San Francisco, CA The Masonic
Sonntag–Montag, 1.–2. November 2026 Hollywood, CA Dolby Theatre
Herbert Arnold / CST – 27.05 2026
Foto: CD
Dolly Parton gibt ein Gesundheitsupdate: „Ich habe gute und schlechte Nachrichten“
Angesichts ihrer anhaltenden gesundheitlichen Probleme hat Dolly Parton ihre bevorstehenden Auftritte in Las Vegas abgesagt.
Offen und ehrlich gab Dolly Parton gegenüber ihren Fans zu, dass aufgrund ihres körperlichen und seelischen Gesundheitszustands, die bereits auf September verschobene Shows in Las Vegas nicht statt finden können.
Dolly Parton war für diesen September im Caesars Palace in Las Vegas für eine Serie von sechs Shows vorgesehen, die bereits zuvor von Dezember 2025 verschoben worden war.
Die Country-Musik-Ikone teilte diese Neuigkeiten per Video mit und erklärte, wie es ihr geht und warum sie etwas Zeit zur Erholung braucht, bevor sie wieder auf die Bühne zurückkehren kann.
„Zunächst einmal geht es um meine Gesundheit und ich habe gute und schlechte Nachrichten“, begann Parton. „Die gute Nachricht ist, dass ich sehr gut auf die Medikamente und Behandlungen anspreche und es mir jeden Tag besser geht. Die schlechte Nachricht ist, dass es noch eine Weile dauern wird, bis ich wieder auf Bühnenniveau bin, da mich einige der Medikamente und Behandlungen ein wenig schwindelig machen, wie meine Oma immer zu sagen pflegte. Und natürlich ist es nicht gerade einfach, Banjos, Gitarren und so weiter auf 12-cm-Absätzen herumzutragen. Und ihr wisst ja, dass ich die tragen werde. Ganz zu schweigen von all den schweren Strass-Outfits, der großen Frisur, meiner großen … Persönlichkeit. Gott weiß, dass das … jedem den Kopf verdrehen würde.“
Parton sagte den Fans daraufhin, sie sollten sich sie als einen „alten Oldtimer“ vorstellen, der nur ein wenig restauriert werden müsse und dann „besser denn je“ sein wird.
„Als mein Mechaniker (gemeint waren die Ärzte) die Motorhaube dieses alten Oldtimers öffneten, stellten sie fest, dass mein Motor überholt werden muss und die Kupplung rutscht. Meine Ölwanne ist undicht, mein Auspuff ist kaputt und meine Stoßdämpfer und Kolben müssen ausgetauscht werden. Und natürlich müssen meine Zündkerzen gewechselt werden, denn du weißt genauso gut wie ich, dass ich meinen Zündfunken nicht verlieren darf“, scherzte sie und sorgte so für eine lockere Stimmung.
Um zu übersetzen, was die Sängerin von „9 To 5“ damit sagen wollte: Sie hat immer noch mit einigen anhaltenden Problemen mit Nierensteinen sowie ihrem Immun- und Verdauungssystem zu kämpfen und merkte an, dass diese „in den letzten paar Jahren völlig aus dem Gleichgewicht geraten sind“.
„Sie arbeiten wirklich hart daran, diese wieder aufzubauen und zu stärken. Und hoffentlich bin ich bald wieder auf dem Laufenden“, fügte sie hinzu.
Während sie weiterhin an ihrer körperlichen Gesundheit arbeitet, versicherte Parton ihren Fans, dass es ihrer psychischen Gesundheit nach wie vor gut gehe und sie auch in dieser Zeit weiter arbeite, indem sie Videos drehe, Aufnahmen mache und Ausflüge nach Dollywood unternehme. Darüber hinaus bereitet sie sich auf die Eröffnung ihres Museums und Hotels in Nashville im Laufe dieses Jahres vor und überarbeitet ihr Broadway-Musical „DOLLY: A True Original Musical“.
„Im Ernst: Es tut mir wirklich leid, dass ich euch alle vermissen werde, die ihr Tickets hattet, um mich in Las Vegas zu sehen … hoffentlich kommt ihr irgendwann nach New York und seht euch vielleicht meine Show an“, sagte Parton mit hoffnungsvoller Stimme.
Zum Abschluss ihres Videos bedankte sich die aus Tennessee stammende Frau von ganzem Herzen für all die freundlichen und aufmunternden Nachrichten, die sie erhalten hat, insbesondere im Zusammenhang mit dem Tod ihres Mannes Carl Dean im vergangenen März.
Sie scherzte, dass sie ihrem verstorbenen Ehemann immer gesagt habe, dass sie zwar nicht jünger werde, aber dankbar für die Bemühungen der plastischen Chirurgen sei, die ihr helfen, äußerlich jung auszusehen. Dennoch betonte sie, dass sie ihre innere Gesundheit sehr ernst nehme und hoffnungsvoll sei, dass es ihr weiterhin besser gehen werde.
Herbert Arnold / CST – 05.05.2026
Foto: CD
Hits wie When You Say Nothing At All und The Gambler stammten von ihm
Einer der bekanntesten Songschreiber – Don Schlitz – gestorben
Er ist am Donnerstag, den 16. April 2026 nach einer plötzlichen Erkrankung in einem Krankenhaus in Nashville verstorben. Er wurde 73 Jahre alt.
Don Schlitz ist in Durham, North Carolina, geboren und aufgewachsen. Er besuchte kurzzeitig die Duke University, bevor er im Alter von 20 Jahren mit 80 Dollar in der Tasche in einem Trailways-Bus nach Nashville zog. Sein Talent wurde schon früh vom Songschreiber Bob McDill und dem Sänger Bobby Bare erkannt und gefördert.
Ich selbst konnte ihn, zusammen mit Paul Overstreet und anderen Songschreibern, bei einem Singer- und Songschreiber Auftritt in Nashville bereits erleben. 
Don Schlitz schrieb zahlreiche Hits, darunter 25 Nummer-1-Songs. Zu seinen Hits zählen „On the Other Hand“, „Forever and Ever, Amen“, „He Thinks He’ll Keep Her“, „The Greatest“ und „When You Say Nothing At All“.
„The Gambler“, sein erster aufgenommener Song, gewann 1978 den Grammy für den besten Country-Song und wurde 1979 von der Country Music Association zum Song des Jahres gekürt. Bei der Aufnahme von Schlitz in die Songschreiber Hall of Fame sagte Kenny Rogers: „Don schreibt nicht nur Songs, er schreibt Karrieren.“
Der songschreiber Don Schlitz wurde von 1988 bis 1991 vier Jahre in Folge zum ASCAP-Country-Songschreiber des Jahres gekürt. Er gewann drei CMA Song of the Year Awards, zwei ACM Song of the Year Awards, zwei Grammys und erhielt zahlreiche weitere Nominierungen. 1993 wurde er in die Nashville Songschreibers Association Hall of Fame aufgenommen.
2017 wurde Schlitz in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Da er über fünf Jahrzehnte hinweg Hits geschrieben hatte, schloss er sich einem exklusiven Kreis in der Country Music Hall of Fame an, dem zu diesem Zeitpunkt nur fünf weitere Songschreiber angehörten: Bobby Braddock, Hank Cochran, Harlan Howard sowie Boudleaux und Felice Bryant.
Im Jahr 2022 wurde Schlitz als Mitglied in die Grand Ole Opry aufgenommen – als einziger Songschreiber ohne Künstlerkarriere in der 100-jährigen Geschichte der Show. Schlitz begann seinen Auftritt mit seinem typischen, selbstironischen Humor und sagte zum Publikum: „Ihr habt keine Ahnung, wer ich bin.“ Das änderte sich jedoch, nachdem er einige seiner Hits gespielt hatte.
Schlitz schrieb außerdem die Musik und die Texte für das Broadway-Musical „The Adventures of Tom Sawyer“ aus dem Jahr 1999.
Als einer der ersten Künstler in Amy Kurlands Songschreiber-Club „The Bluebird Cafe“ begründeten Schlitz und seine Freunde Thom Schuyler, J. Fred Knobloch und Paul Overstreet 1985 das „Songschreiber-in-the-Round“-Format des Bluebird Cafes. Schlitz machte seine dienstägliche „Don For A Dollar“-Show mit einem Eintrittspreis von 1 Dollar bekannt, in der er regelmäßig seine Hits und neues Material im Bluebird vorstellte.
Als Kenny Rogers „The Gambler“ aufnahm hatte Schlitz einen Crossover-Song geschrieben. Der Song enthielt die Zeilen „You’ve got to know when to hold ’em/know when to fold ’em/know when to walk away/and know when to run.“ (frei übersetzt: Man muss wissen, wann man sie behalten muss, wann man aussteigen muss, wann man weggehen muss und wann man weglaufen muss).
Als Don Schlitz von einem Reporter darüber informiert wurde, dass er für den CMA-Preis für den Song des Jahres (The Gambler) nominiert war, sagte der Reporter zu ihm: „Das wird die erste Zeile Ihres Nachrufs sein.“
Seine 50 Top-10-Singles wurden von Randy Travis, The Judds, The Nitty Gritty Dirt Band, Tanya Tucker, Mary Chapin Carpenter, Keith Whitley und Alison Krauss aufgenommen.
Don Schiltz hinterlässt seine Frau Stacey, seine Tochter Cory Dixon mit Ehemann Matt Dixon, seinen Sohn Pete Schlitz und dessen Ehefrau Christian Webb Schlitz, seine Enkelkinder Roman, Gia, Isla und Lilah, seinen Bruder Brad Schlitz sowie seine Schwester Kathy Hinkley.
Die Aufführung der Grand Ole Opry am Samstagabend wurde Don Schlitz gewidmet.
Don Schlitz wird mit seinen Songs für uns weiter leben.
Herbert Arnold / CST – 17.04. 2026
Foto: Album
Nicht veröffentlichte Songs von Don Williams entdeckt
Kürzlich entdeckte Aufnahmen von Don Williams, die zwischen 1979 und 1984 entstanden, werden veröffentlicht.
Don Williams erreichte 17 Mal die Spitze der Billboard Hot Country Songs-Charts mit Hits wie „You’re My Best Friend“, „I’m Just a Country Boy“, „Tulsa Time“, „I Believe in You“, „Lord, I Hope This Day Is Good“ und „If Hollywood Don’t Need You (Honey I Still Do)“.
Don Williams trug wegen seiner sanften Art und seiner warmen Baritonstimme den Spitznamen „Gentle Giant“, er war einer der angesehensten Country Music Sänger der 70er und 80er Jahre.
Fast ein Jahrzehnt nach seinem Tod im Jahr 2017, veröffentlicht Craft Recordings, die Katalogabteilung vom Concord Label, am 29. Mai „Epilogue: The Cellar Tapes“ – die Sammlung dieser kürzlich entdeckter Aufnahmen, die zwischen 1979 und 1984 entstanden, aber nie veröffentlicht wurden.
Diese Songs, entstanden zwischen 1979 und 1984, wurden als Tonbandaufnahmen bereits 2022 im Keller des Wohnhauses der Williams gefunden. Diesen Anlass nahm man zur Namensgebung des Albums, nämlich; „Epilogue: The Cellar Tapes“.
Die Originalbänder wurden Garth Fundis, Williams’ langjährigem Co-Produzenten, übergeben, der die Songs fertig stellte, indem er ehemalige Kollegen und einige von Williams’ Tournee-Bandmitgliedern ins Studio holte, um bestimmte Musikspuren zu rekonstruieren, die im Laufe der Jahre an Qualität verloren hatten. Bemerkenswerterweise sind Williams’ Originalgesangsaufnahmen auf der Sammlung intakt.
Williams veröffentlichte die Songs nicht, weil er sie nicht gut fand, sondern weil sie meist nicht zum Stil des jeweils veröffentlichten Album passten.
Hier ein Vorgeschmack, der Song ‚„Leaving Louisiana In The Broad Daylight‘
Das Album soll voraussichtlich am 29.05.2026 erscheinen.
Und hier noch die Titelliste:
Epilogue: The Cellar Tapes
1. Try Me Again
2. You Came True
3. I’m The One (Alternate Version)
4. Leaving Louisiana In The Broad Daylight
5. I Wish I Was Crazy Again
6. I’m In Love For My Last Time
7. Spinning Around
8. A Matter Of Time
9. I’m The One (Original Version)
10. How Can I Miss What I Never Had
11. Goldy’s Gone From Golden
12. Growing On Me
Herbert Arnold / BB – 28.03.2026
Foto: CD/Album
Vietnamkrieg-Protestsänger „Country Joe“ McDonald ist tot
In seinem Namen war mehr Country als in seiner Musik, jedoch sie gefiel mir – zum Teil
Für Woodstock-live war ich noch etwas zu jung, es faszinierte mich dennoch in meiner Jugendzeit,. In meinen ersten Plattensammlungen befanden sich einige Songs dieses Festivals. Der drang zu Freiheit und Demonstration für Frieden erreichte mich. Auch Country Joe McDonald lieferte mir einen Lieblingssong und der Liveact in Woodstock beeindruckte mich sehr.
Dieses Lied gegen den Vietnam-Krieg „I Feel Like I’m Fixin‘ To Die Rag“ prägte eine ganze Generation und war einer der Höhepunkte des Woodstock-Festivals.
Joseph Allen „Country Joe“ McDonald geboren am 1. Januar 1942 in Washington, D.C, war ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber, Musiker und Filmkomponist, der als Leadsänger und Mitbegründer der psychedelischen Folk-Rock-Band „Country Joe and the Fish“ der 1960er Jahre bekannt war. Er schrieb einige der bekanntesten Songs der Gruppe, darunter „Not So Sweet Martha Lorraine“ und den oben genannten „I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag“.
Nach der Auflösung der Gruppe im Jahr 1971 trat McDonald als Solokünstler auf und setzte im Geiste von Woody Guthrie fort, seine politischen Ansichten musikalisch durch seine eigenen Songs zum Ausdruck zu bringen
Country Joe McDonald ist im Alter von 84 Jahren in seiner Heimatstadt Berkeley, Kalifornien, am 07.03.2026 verstorben.
Ruhe in Frieden, „Country“ Joe McDonald
Herbert Arnold – 19.03.2026
Foto: Album
Weiter mit traditioneller Country Music
Alex Miller mit seinem kommenden Album MORE COUNTRY THAN YOU
Alex Miller baut mit seinem neuen Album „MORE COUNTRY THAN YOU“, das am 10. April erscheint, auf traditionellen Country-Fundamenten auf.
„Ich werde niemals vor meinem Wesen davonlaufen“, sagt Miller. „Ich bin Country wie Maisbrot. Aber ich probiere immer wieder Neues aus und erkunde die Grenzen dessen, was Country Music für mich bedeutet.“ sagte Alex Miller.
Alex Miller baut mit seinem kommenden Album MORE COUNTRY THAN YOU seine traditionellen Country-Wurzeln weiter aus. Das Album soll am 10. April erscheinen und kann bereits jetzt vorbestellt werden.
Die 10 Songs umfassende Sammlung ist typisch Alex Miller: ehrlich, fleißig und emotional zugänglich. Die CD beginnt mit Millers Interpretation von „Too Much Fun“, einem Top-5-Hit aus dem Jahr 1995 des verstorbenen Daryle Singletary. Alex entstaubt diese mitreißende Geschichte über jugendliche Ausgelassenheit und Kameradschaft, die Anfang dieser Woche auf den sozialen Netzwerken des beliebten Podcasters Dillon Weldon Premiere feierte. Der aufstrebende Star Emily Ann Roberts und Alex präsentieren einen klassischen Country-Duett-Song („More Country Than You“) und liefern sich ein Wettrennen um die Krone des „countrysten von allen“. „As Far As His Mem’ry Lets Her Go“ ist ein jahrzehntealter, nie zuvor aufgenommener Schatz, ein Tränenjerker darüber, wie der Schmerz der Vergangenheit die Hoffnung auf neue Liebe einschränken kann. „Just A Mom“ ist eine Midtempo-Hommage an Frauen, die die Wiege schaukeln und die Welt regieren, gewidmet Alex’ Mutter. „The Byrd“ (mit Alex und seinem Kumpel, dem legendären Tracy Byrd) ist ein epischer, temporeicher Track, der die Energie der großartigen „Moe & Joe“-Duette der Vergangenheit zurückbringt und gleichzeitig fest in der heutigen Klanglandschaft verankert ist. „Why Does My Heart Ache“ ist eine mitreißende Ballade, die fragt: Wenn die Zeit alle Wunden heilt und die Tränen trocknen, warum schmerzt dann mein Herz? „Money Well Wasted“ erhöht das Tempo mit einer humorvollen, steel-lastigen Interpretation der Shoppingtherapie eines Mannes. „Secondhand Smoke“, Alex‘ aktuelle Radio-Single, ist eine twangige Geschichte über einen bevorstehenden Herzschmerz, die seine klassische Country-Leidenschaft weiter lodern lässt. „Memories And Gin“ glänzt mit geschmackvollen Gitarrenriffs, einer beschwingten Geige und einem markanten Steel-Gitarrensound, der Millers Liebe zum Twang untermauert. Das Album endet mit „The Ones That Take Me Home“, Alex‘ „Liebesbrief“ an die Country-Musik – und eine Erinnerung daran, die Erinnerungen an die Heimat festzuhalten.
Die Titelliste:
1. Too Much Fun (Jeff Knight, Curtis Wright)
2. More Country Than You (Alex Miller, Emily Ann Roberts, Bill Whyte)
3. As Far As His Mem’ry Lets Her Go (Doodle Owens, Jerry Salley)
4. Just A Mom (Wood Newton, Steve Williams)
5. The Byrd (Alex Miller, Jerry Salley)
6. Why Does My Heart Ache (Alex Miller, Jerry Salley)
7. Money Well Wasted (Robert Arthur, Alex Miller, Conner Sweet)
8. Secondhand Smoke (Alan Jackson, Jim McBride)
9. Memories And Gin (Alex Miller, Bill Whyte)
10. The Ones That Take Me Home (Mark BonDurant, Alex Miller, Jerry Salley)
PR-Text: so much MOORE media/ÜS herbert Arnold – 13.02.2026
Foto: so much MOORE media
O.C.M.S. geht wieder auf Reisen
Die Old Crow Medicine Show kündigte ihre Big Iron World Tour an
Die Old Crow Medicine Show gab die O.C.M.S. Big Iron World Tour: Back to the Roots bekannt, eine Reihe von Konzerten im „kleineren Rahmen“, die an die frühesten Aufnahmen der Band erinnern.
Die Tournee beginnt am 18. März im Station Inn in Nashville, wo die Band ihre ersten beiden Alben „O.C.M.S.“ und „Big Iron World“ in einer reduzierten Besetzung in voller Länge spielen wird. Der Ticketverkauf begann bereits.
„Es ist kaum zu glauben, dass seit der Veröffentlichung unseres Albums „O.C.M.S.“ (mit u.A, Wagon Wheel) bereits 22 Jahre vergangen sind und seit unserem zweiten Studioalbum „Big Iron World“ sogar schon 20 Jahre“, sagte Ketch Secor, Frontmann der Band. „Die Zusammenarbeit mit David Rawlings und die Mitwirkung von Gillian Welch haben diese Alben zu etwas ganz Besonderem gemacht. Als Streichband in den frühen 2000er Jahren, lange vor der Americana-Musikbewegung, passten wir nicht so recht in die Music City. Aber trotz aller Widrigkeiten unseren eigenen Weg zu gehen, war der einzig vorhersehbare Weg für Fiddles und Banjos im 21. Jahrhundert, und es hat funktioniert. Die Leute auf der ganzen Welt haben es gehört, und die Türen öffneten sich.“
Die Tourdaten sind:
18. März – Nashville, TN – Station Inn
19. März – Boone, NC – Appalachian Theatre
20. März– Knoxville, TN – Tennessee Theatre
21. März – Charlotte, NC – Neighborhood Theatre
22.März – Asheville, NC – The Orange Peel
31. März – Wilmington, NC – Greenfield Lake Amphitheatre
01.April– Charleston, SC – Charleston Gaillard Center
02. April– Athens, GA – Georgia Theatre
03. April– Savannah, GA – Lucas Theatre for the Arts
04. April– Atlanta, GA – Variety Playhouse
24. -25. April– Wilkesboro, NC – MerleFest
Leider kein Termin in Deutschland dabei, es wäre so schön.
Herbert Arnold / CST – 22.01.2026
Foto: Album/CD
