Sebbo, alias Dirk Sebrowski, hat die weltliche Bühne verlassen.

Sebbo wohl einer der bekanntesten Musiker der deutschen Country Music Szene ist am 11. November 2020 verstorben.

Der engagierte, freundliche und vorbildliche Familienvater hatte es die letzten Jahre nicht gerade leicht. Familiäre und gesundheitliche Schläge begleiteten ihn. Er bewies immer wieder Stärke.

Country Music Förderpreis in Nürnberg 29.04.2006. Foto: H. Arnold

Mit Amarillo im Wollnersaal am 26.12.2014. Foto: H. Arnold

Musikalisch war er seit ungefähr dreißig, in Zahlen 30, Jahren unterwegs.
Gerne denke ich an die Zeit vor und während des  Country Music Förderpreises 2016 zurück. Vorher trafen wir uns um einen Plan für den Kontest zu schmieden. Während der Country Music Förderpreistouren, an zwei Wochenenden in Berlin, Hamburg, Kassel und Nürnberg waren wir viele Stunden auf und hinter der Bühne zusammen. Seine Band Amarillo, die er mit gründete, gewann damals den Preis. So kam ein weiteres gemeinsames Wochenende beim großen internationalen Festival in Silkeborg (Dänemark) dazu. Dort war übrigens auch schon seine spätere Frau Carolin dabei.

Bei seiner Hochzeit durfte ich dabei sein.

Sebbo verstand es Kontakte zu knüpfen und Musikerfreundschaften so bilden. So wurde unter anderm Mountarillo gegründet. Eine Mischung aus Berlin und Nürnberg. 

In verschiedensten Bands bzw. Gruppierungen war der Sänger, Gitarrist und Songschreiber aktiv. Zu nennen wäre da wohl „Sebbo & The Washboardbellies“, wie bereits erwähnt „Mountarillo“ und einige Duos. 

Nun hat das “Christkind“ Sebbo, er hatte am 24.12. Geburtstag, im Alter von 54 Jahren die weltliche Bühne verlassen. Seiner Frau Carolin mit den Kindern Henry und Nick, sowie seinem Schwiegervater gehört mein Mitgefühl. Ich wünsche der Familie viel Kraft.

Sebbo, der auch einer derer war, der mit mir und meinem Country Music Magazin WHEEL zusammen arbeitete, wird mir ewig in bester Erinnerung bleiben.

Herbert Arnold

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Doug Supernaw verstorben

Doug Supernaw, der drei Nummer 1 Titel erzielte, starb am Freitag, den 13. November 2020 mit 60 Jahren an Krebs.

Bei Doug Supernaw wurde im Februar 2019 Lungen- und Blasenkrebs im fortgeschrittenen Stadium IV diagnostiziert. Nach einer aggressiven Behandlung breitete sich der Krebs auf Gehirn und Wirbelsäule aus und wurde er im Oktober in die Hospizpflege aufgenommen. Gestorben ist er friedlich in seinem Haus in Texas.

Supernaw hatte 11 Singles in den Billboard Hot Country Singles darunter drei Nummer 1 Singles, „Reno“, „I Don’t Call Him Daddy“ und „Not Enough Hours In The Night“.

Supernaw wurde am 26. September 1960 in Bryan, Texas, geboren. Seine Mutter brachte ihn zur Country Music. Nachdem er 1979 das College abgebrochen hatte, arbeitete er kurz auf einer Ölbohrinsel, bevor er als Musiker bei lokalen Bands arbeitete. Er zog 1987 nach Nashville, wo er Arbeit als Session-Songwriter fand. Nach vier Jahren in Nashville zog er zurück nach Texas, wo er eine Band namens Texas Steel gründete.

Ein Vertreter von A&R entdeckte Supernaw und nahm ihn 1993 bei BNA Records unter Vertrag. Supernaw veröffentlichte vier Studioalben: „Red and Rio Grande“ (1993), „Deep Thoughts from a Shallow Mind“ (1994), „You Still Got Me“ (1995) ) und „Fadin ‚Renegade“ (1999). Er ist dann zu Giant Records gewechselt und hatte später für mehrere kleine texanische Labels aufgenommen.

Nach einer langen Aufnahmepause kehrte Supernaw 2016, an lokalen Orten in Texas, zur Musik und 2017 zum unabhängigen Label B & G Records ins Aufnahmestudio zurück. Supernaw nahm seine Hits als „Greatest Hits“ auf, die am 1. April 2017 veröffentlicht wurden. Das Album enthielt zwei neue Songs: „Here’s My Heart“ und „The Company I Keep“.

Nun ist er auch im ewigen Musikerhimmel.

Herbert Arnold

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Billy Joe Shaver stirbt mit 81 Jahren

Der texanische Singer/Songwriter Billy Joe Shaver, Teil der Outlaw Country-Bewegung, ist an Morgen des 28. Oktober 2020 im Alter von 81 Jahren in Waco, Texas, an einem Schlaganfall gestorben.

Shaver war bekannt für Songs wie „I’ve Been to Georgia on a Fast Train“ und als Autor für Waylon Jeninngs.

Elvis Presley, Kris Kristofferson und Willie Nelson gehörten zu denen, die Shavers Songs aufnahmen.

Shaver, der am 16. August 1939 in Corsicana, Texas, als Sohn einer alleinerziehenden Mutter geboren wurde. Sein Vater verließ seine Mutter schon bevor er geboren wurde. Er verließ die Schule in der achten Klasse, um seinem Onkel auf der Baumwollplantage zu helfen. Mit 17 Jahren trat er in die US-Navy ein. Nach der Army nahm er Aushilfsjobs an, unter anderem als Rodeoreiter und in einer Holzmühle. Dort wurde seine rechte Hand, er war Rechtshänder, in die Maschine gezogen und verlor zwei Finger fast vollständig. Es gelang ihm trotzdem sich selbst Gitarrespielen beizubringen.

Er trat als Songwriter in das Geschäft ein und schrieb 10 der 11 Songs auf Jennings‘ „Honky Tonk Heroes“ Album.

Das zog die Aufmerksamkeit der Plattenlabels auf ihn. Shavers Debütalbum Monument, „Old Fiver And Dimers Like Me“, wurde 1973 veröffentlicht. Sein letztes Album war 2014 „Long In The Tooth“.

„When I Get My Wings (1976) beinhaltete „Ain’t No God In Mexico“ (auch ein Hit für Waylon Jennings). “ Gypsy Boy“ (1977) beinhaltete „Honky Tonk Heroes“ und „You Asked Me To“.

Einer von Shavers bekanntesten Songs war „Live Forever“, das er zusammen mit seinem Sohn Eddy schrieb. Robert Duvall sang es im Film „Crazy Heart“.

Eine der bekanntesten Discs von Shaver war „Tramp On Your Street“ im Jahr 1993. in seinen Texten thematisierte Shaver immer wieder das Leben der einfachen Menschen.

1999 starben kurz hintereinander seine Mutter und seine Frau Brenda Joyce an Krebs. Von Seiner Frau Brens ließ er sich zwei mal scheiden, heiratete sie jedoch auch drei mal.
Im Jahr 2000 starb sein langjähriger Gitarrist und Sohn Eddy.

2006 wurde Shaver in die „Texas Country Music Hall of Fame“ aufgenommen. Am 6.  Dezember 2007 erhielt er eine  Grammy-Nominierung für sein Country-Gospel-Album  Everybody’s Brother.

2010 musste der Country-Star, der insgesamt mehr als 20 Alben veröffentlicht hat, eine Strafe von 1000 Dollar zahlen, weil er in einer Bar in Texas eine Waffe gezogen und kurz darauf einem Mann ins Gesicht geschossen hatte. Die Verletzungen waren nicht lebensgefährlich. Shaver gab an, er habe in Notwehr gehandelt. 

„Long in the Tooth“ wurde am 5. August 2014 von Lightning Rod Records veröffentlicht. Dies war sein erstes Album in den Billboard Top Country Alben, mit 19.

2019 erhielt Shaver den Poet es Award der Academy of Country Music, um seine Leistungen im Songwriting zu würdigen.

Herbert Arnold / Fotos; CD-LP Archiv Herbert Arnold

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Der großartige Session-Gitarrist J.T. Corenflos stirbt mit 56 Jahren

Gitarrist J.T. Corenflos, einer der wichtigsten Session-Spieler in Nashville, starb am 24. Oktober 2020 an Krebs.

Corenflos trat mit und für viele Country-Künstlern auf, darunter George Jones, Alabama, Reba McEntire, George Strait, Brooks & Dunn, Charley Pride, Kenny Rogers, Hank Williams Jr., Alan Jackson und Dolly Parton.

Die Liste umfasst auch Eric Church, Chris Janson, Kenny Chesney, Darius Rucker, Luke Bryan, Tim McGraw, Dustin Lynch, die kleine Großstadt, Thomas Rhett, Blake Shelton, Lee Brice, Josh Turner, Cody Johnson, Kacey Musgraves, Dierks Bentey und Jon Pardi.

Ronnie Dunn twitterte: „JT war einer der besten Telecaster-String-Bender, die ich kenne. Es war JT, der diesen ansteckenden Gitarren-Lick auf PLAY SOMETHING COUNTRY spielte. Es war eine Freude, mit ihm zu arbeiten und in der Nähe zu sein. Er war bescheiden, geduldiger und freundlicher Mann. Er wird vermisst werden. „

Chris Janson sagte: „Was für eine echte Legende. Er hat viele meiner Songs im Studio gespielt. Ich werde nie vergessen, dass er mir vor Jahren ein Paar Stiefel gekauft hat, als ich sie mir nicht leisten konnte … ich habe sie immer noch Sie.“

Vor seinem Abschluss an der Terre Haute North Vigo High School in Indiana arbeitete Corenflos als Hintergrundmusiker für Opry-Star Jean Shepard und dann für Joe Stampley, bevor er 1992 zur Palomino Road-Band wechselte. Diese Band nahm ein Album für Liberty Records auf. Corenflos verließ die Band und arbeitete Mitte der 1990er Jahre mit Kenny Chesney an Demos. Anschließend begann er als Session-Musiker zu arbeiten und spielte hauptsächlich E-Gitarre.

Corenflos erhielt acht Nominierungen als Gitarrist des Jahres von der Academy of Country Music und wurde 2013 zum Gitarristen des Jahres gekürt.

2015 veröffentlichte Corenflos ein Soloalbum, „Somewhere Under The Radar“, das ein Dutzend Instrumentals enthielt.

Herbert Arnold / Foto: jtcorenflos.com

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Jerry Jeff Walker stirbt mit 78 Jahren

Am Samstag den 17. Oktober ging ich durch die Gassen Nürnbergs und besuchte einschlgige Plattenläden, einfach so zum Stöbern. In den Regalen fand ich ein Jerry Jeff Walker LP (Vinyl). Jerry Jeff fand ich schon immer gut, also her mit dem Teil.Das Album aus 1978 hatte ein schönes Cover, auf der Rückseite Jerry Jeffs Frau und Tochter abgebildet. Die Musik, was soll ich sagen -- einfach schön.

Am Samstag später musste ich die traurige Nachricht lesen, dass Jerry Jeff Walker den Weg in den Hillbilly Heaven angetreten ist.

Country Sänger Jerry Jeff Walker, bekannt durch „Mr. Bojangles“ und eine einflussreiche Figur in der Austin Country-Szene, ist am Freitag, den 23. Oktober 2020 im Alter von 78 Jahren an Kehlkopfkrebs gestorben, diagnostiziert wurde dieser bereits 2017.

Walker spielte zunächst Folk-Musik, bevor er los zog, sich in Austin niederließ und zu einer Schlüsselfigur der texanischen Country Music Szene wurde.

„So wie Willie ist Jerry Jeff einer der wichtigsten Musiker, der Austin, Texas passieren konnte“, sagte Ray Benson von Asleep at the Wheel.

Walker wurde als Ronald Clyde Crosby in Oneonta, N.Y. am 16. März 1942 geboren. In den späten 1950er Jahren war er als Crosby Mitglied der lokalen Teenie-Band The Tones. Nach der High School trat er der Nationalgarde bei, ging aber AWOL (AWOL wird in der Regel von der Marine und dem Marine Corps als Unerlaubte Abwesenheit (UA) und von der Armee und der Luftwaffe  bezeichnet.). Er landete auf den Straßen in New Orleans, Texas, Florida und New York. 1966 nahm er seinen Künstlernamen „Jerry Jeff Walker“ an.

Walker spielte Mitte der 1960er Jahre Folk-Musik im New Yorker Greenwich Village. Er war Mitbegründer der Band Circus Maximus, die zwei Alben mit dem FM-Radiohit „Wind“ veröffentlichte.

Walker war bald solo unterwegs und nahm 1968 „Mr. Bojangles“ auf, in dem er den Hit über einen Alkoholiker in einem Gefängnis in New Orleans enthielt. Walker war selbst im Gefängnis und auf Entzug. In den 1970er Jahren wechselte er nach Austin und schloss sich vor allem der Outlaw Country-Szene an, zu der Willie Nelson, Guy Clark, Waylon Jennings und Townes Van Zandt gehörten.

Walkers Live-Album „Viva Terlingua!“ von 1973 galt als Schlüsselalbum der texanischen Country-Musikszene.

Walker machte Alben bei MCA und Elektra, bevor er 1986 sein eigenes Plattenlabel Tried & True Music startete.

Walker nahm Songs auf, die von anderen geschrieben wurden, wie „LA Freeway“ (Guy Clark), „Up Against the Wall Red Neck Mother“ (Ray Wylie Hubbard) und „London Homesick Blues“ (Gary P. Nunn).

Walker feierte jährlich in Austin und in der Gruene Hall in Gruene, Texas (New Braunfels). Viele bekannte Country-Künstler nahmen an diesen Feiern teil.

Jerry Jeff Walker heiratete 1974 Susan Streit, das Paar hatte zwei Kinder – den Sohn Django Walker, selbst als Musiker aktiv und die Tochter Jessie Jane.

Herbert Arnold, Fotos der LPs Fundus H. Arnold

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Gene Watson wurde 77 Jahre

Watson wurde 1943 in Palestine, Texas, geboren. Er begann seine Musikkarriere in den 1960er Jahren und trat nachts in örtlichen Clubs auf, während er tagsüber in einem Autokarosseriebaubetrieb in Houston arbeitete. Er nahm nur bei kleinen regionale Plattenlabels auf und hatte dort einen regionalen Hit „Bad Water“, bis Capitol Records 1974 sein Album Love in the Hot Afternoon aufnahm und es landesweit veröffentlichte. Der Titeltrack, eine Mid-Tempo-Ballade im Dreiviertel-Takt, wurde im Juni 1975 veröffentlicht und erreichte schnell Platz drei in der Billboard-Zeitschrift Hot Country Singles.

Gene Watson gibt Autogramme in Nashville Stadion Inn

Watsons nationaler Erfolg setzte sich in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren fort, als er mehrere Billboard-Top-40-Hits aufzeichnete, darunter „Where Love Begins“, „Paper Rosie“, „Should I Go Home (or Should I Go Crazy)“, „Nothing Sure Looked Good on You“ und „Farewell Party“, die 1979 veröffentlicht wurden und schnell zu Watsons Bekanntsheitsgeber-Song und Namensgeber seiner Farewell Party Band wurden.

Gene Watson gibt Autogramme in Nashville Stadion Inn

Im Februar 2012 feierte Watson sein 50-jähriges Bestehen im Musikgeschäft mit der Veröffentlichung von Best of the Best, 25 Greatest Hits (seine aller erste Single im Radio „If It Was That Easy“, veröffentlicht 1962). Die Sammlung der Songs wurde neu aufgenommen, um die Originale so genau wie möglich nachzubilden. Das Projekt wurde von Dirk Johnson produziert und auf Watsons eigenem Label Fourteen Carat Music veröffentlicht. Im Juni 2014 veröffentlichte Watson eine elf Titel umfassende CD „My Heroes Have Always Been Country“, die reine, klassische Country Music und Hits einiger seiner musikalischen Helden, wie Merle Haggard, Ray Price und Lefty Frizzell, enthält. Am 26. Februar 2016 veröffentlichte Gene Watson sein 33. Studioalbum mit dem Titel „Real.Country.Music“. Diese 13-Track-CD enthält traditionelle Country Music und die erste Single ist „Enough For You“, ein Song von Kris Kristofferson. Im Jahr 2018 veröffentlichte Watson eine Gospel-Musik-CD mit dem Titel „My Gospel Roots“. Die erste Single aus der 13-Track-Veröffentlichung „Old Roman Soldier“ erreichte im Juni 2018 Platz 1 der Cashbox- und Christian Servant Country Gospel-Charts.

Gene Watson wurde 2002 in die Texas Country Music Hall of Fame und im August 2013 in die Eröffnungsklasse der Houston Music Hall of Fame aufgenommen. 2018 erhielt Watson von der R.O.P.E. die Auszeichnung „Entertainer of the Year“. Auszeichnungen, eine Ehre, die er mit der Sängerin Jeannie Seely teilte. Es war das erste Mal in der Geschichte der Awards, dass es in irgendeiner Kategorie ein Unentschieden gab.
In die Grand Ole Opry wurde Gene Watson am 17. Januar 2020 durch Vince Gill aufgenommen.

… im Texas Troubadour Theatre bei Billy Yates Benefiz Konzert

Ich durfte Gene Watson in Nashville bereits mehre Male hören und sehen. So unter anderem im Station Inn und im Texas Toubadour Theatre, bei Billy Yates „Christmas For The Children“.

Gene und Billy Mitte der 80er

Mit unserem guten Bekannten, Freund und Sänger Billy Yates (er war schon oft bei uns in Deutschland und Europa zu Gast) ist Gene Watson schon lange Zeit befreundet Was das Bild aus Mitte der 80er Jahre zeigt. In der Rubrik „Herbert’s Lieblingssong …“ dieses Mal ein YouTube Video von Billy Yates. Mit diesem Song war er in den US-Charts vertreten.

Herbert Arnold

Quellen: Eigene und Wikipedia, Fotos: Herbert Arnold, Billy Yates

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Wieder hat uns eine Country Music Ikone verlassen

Der Country-Sänger, Songwriter und Schauspieler Mac Davis, vielleicht am besten bekannt für „Baby, Don’t Get Hooked On Me“ oder „It’s Hard To Be Humble“, starb am Dienstag, den 29. September 2020 im Alter von 78 Jahren, einen Tag nachdem bekannt wurde, dass er sich einer Herzoperation unterzogen hatte.

Davis‘ Songs wurden von Elvis Presley, Kenny Rogers, Dolly Parton, Bruno Mars, Glen Campbell, Tammy Wynette, Avicii, Andy Williams, Conway Twitty, Tom Jones, Johnny Cash, Bobby Blue Bland, Merle Haggard und O.C. Smith aufgenommen.

Davis nahm 20 Alben auf und hatte mehr als 40 Singles in den Charts. Er hat fünf goldene Alben und zwei Platinum Alben. Er ist Mitglied der nationalen Hall of Fame der Songschreiber und hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Er ist außerdem Mitglied der Nashville Songwriters Hall of Fame, der Texas Country Music Hall of Fame und der Georgia Music Hall of Fame. Er gehört zu den wenigen Songschreibern, die mit einem BMI Icon Award ausgezeichnet wurden.

Der in Lubbock, Texas geborene Davis, schrieb auch für Elvis Presley, so unter anderem die Hits „Memories“, „In The Ghetto“, „Don’t Cry Daddy“ und „A Little Less Conversation“.

Davis wurde am 21. Januar 1942 in Lubbock, Texas, als Morris Mac Davis geboren. Er wurde dort von seinem strengen, religiösen Vater erzogen. Sobald er die Lubbock Highschool abgeschlossen hatte, zog er nach Atlanta, wo seine Mutter lebte. Er war in einer Band und arbeitete auch für mehrere Plattenlabels.

In Georgia spielte er in der Rockband The Zots und nahm 1962-65 eine Reihe von Solostücken für unabhängige Labels auf. „A Little Dutch Town“, „Honey Love“, „Hey Monkey“ und „I Protest“ wurden jedoch von keinen Künstlern genommen. Davis war bestrebt, im Showbusiness zu bleiben und wurde ein Promo-Mann für die Labels Vee Jay und Liberty.

Er begann Ende der 1960er Jahre für Nancy Sinatras Firma Boots Enterprises zu arbeiten. In den Jahren 1966-67 ließ Davis seine Songs von Campbell, Sinatra, Lou Rawls und Sam the Sham & The Pharaohs aufnehmen. Zu Davis ‚Liedern gehörten „Hallo LA Bye-Bye Birmingham“, „Friend, Lover, Woman, Wife“, „Daddy’s Little Man“ und „God Knows I Love You“. Er spielte auf vielen Aufnahmen von Sinatra und er wurde in die Bühnenshows eingearbeitet. Davis verließ Boots Enterprises 1970 um bei Columbia Records zu unterschreiben.

Zusätzlich zu Presleys Song-Aufnahmen, nahm auch Bobby Goldsboro einige von Davis ‚Materialien auf, darunter „Watching Scotty Grow“, das 1971 für Goldsboro zum Hit wurde.

„I Believe in Music“ wurde von mehreren Künstlern aufgenommen, darunter B. J. Thomas, Louis Jordan, Perry Como, die verstorbene Helen Reddy und Davis selbst, bevor er 1972 ein Hit für die Gruppe Gallery wurde.

Davis führte 1972 mit „Baby Don’t Get Hooked On Me“ die Country- und Pop-Charts an und verkaufte mehr als 1 Million Exemplare.

1974 gewann Davis die Auszeichnung „Entertainer of the Year“ der Academy of Country Music. Weitere Hits waren „Stop and Smell the Roses“ (ein Erfolg von Adult Contemporary Nummer eins im Jahr 1974) (Pop Nummer neun), „One Hell of a Woman“ (Pop Nummer 11), „Rock ‚N‘ Roll“ „(I Gave You the Best Years of My Life“ (Pop Nummer 15) und „Burnin ‚Thing“ (Pop Nummer 53).

Ende des Jahrzehnts zog er zu Casablanca Records, der Heimat von KISS. Er erzielte 1980 mit dem Neuheiten-Song „It’s Hard To Be Humble“, einem unbeschwerten Song, der zu seinen ersten Country-Top-10 wurde. Später in diesem Jahr hatte er auch einen weiteren Top-10-Song mit „Let’s Keep It That Way“.

Weitere Hits waren „Texas In My Rear View Mirror“ und „Hooked On Music“, die 1981 zu seinem größten Erfolg in der Country Music wurden und auf Platz zwei gingen. 1985 nahm er seinen letzten Top-10-Country-Erfolg mit dem Song „II Never Made Love (Till I Made Love With You)“ auf.

Davis verfolgte auch eine Schauspielkarriere. Von 1974 bis 1976 hatte er seine eigene TV-Varieté-Show auf NBC, „The Mac Davis Show“. Sein Spielfilmdebüt gab er neben Nick Nolte im Fußballfilm „North Dallas Forty“ (1979). Davis spielte Will Rogers in der Broadway-Produktion von „The Will Rogers Follies“ und auf der National Tour.
Er trat bis letztes Jahr im Fernsehen und in Filmen auf.

2013 tauchte er in der Musikwelt wieder auf, indem er mit Avicii am internationalen Favoriten „Addicted to You“ zusammenarbeitete. Im folgenden Jahr tauchte er als Co-Autor des Bruno Mars-Stücks „Young Girls“ wieder in den Pop-Charts auf.

Sein letzter Auftritt als Schauspieler war die Darstellung eines Predigers in der „J.J. Sneed“-Episode der Netflix-Miniserie Heartstrings von Dolly Parton im Jahr 2019.
Davis, der dreimal verheiratet war, hinterlässt seine Frau Lisa und drei Kinder.

Nun sorgt er im Hillbilly Heaven für gute Texte, ich erinnere an ihn, mit meinem Lieblingssong dieser Woche
RIP
Herbert Arnold

Die Country Musik Szene erinnert an Mac Davis

Die Country Music-Szene erinnerte sich an Mc Davis, der am Dienstag im Alter von 78 Jahren starb.

„Danke, Jesus, dass Du uns den Mann gegeben hast, dem Du das unglaublichste Talent gegeben hast“, sagte Reba McEntire. „Er hat so viele Menschen unterhalten und ihnen Freude bereitet. Was für ein wunderbares Erbe hat er uns alle mit seiner Musik hinterlassen. Mac war einzigartig. Es ist ein Segen, einer seiner vielen Freunde gewesen zu sein.“

Kenny Chesney erinnerte sich daran, Davis getroffen zu haben, als er selbst gerade anfing. „Er begrüßte mich in seinem Haus und richtete dieses enorme kreative Licht auf mich. Obwohl er dachte, er hätte ‚In the Ghetto‘ für Elvis geschrieben und so viele unglaubliche Hits für sich, hat er mir das Gefühl gegeben, was ich tat, war wichtig.“

„Als kleiner Stadtjunge, der den größten Ruhm erlangt hatte, blieb er ein guter Kerl, ein guter Familienvater. Das war Mac: ein riesiges Herz, Lachte gerne und war ein großer kreativer Geist. Ich färbte auf mich ab“.

„Und Mac, der fröhlich und lustig war und eine Familie um sich herum gründete, hörte nie auf, großartige Songs zu schreiben, Musik zu kreieren und alle um ihn herum zu inspirieren.“

„Er blieb immer in Kontakt, immer ein freundliches Wort, ein neuer Witz oder ein Stück eines Liedes, an dem er arbeitete, was ihn zu einem Segen für alle machte, die in sein Leben kamen.“

„Mac Davis war so ein großartiger Kerl und ein großartiger Schriftsteller. Einer der besten in der Branche und ein wunderbarer Freund. Dies ist ein großer Verlust für die Musikindustrie. Seine Familie ist in meinen Gebeten.“ sagte B. J. Thomas.

„Ich schätze die Touren, die ich mit Mac Davis hatte, und war begeistert, mit ihm in den Casinos von Nevada zu arbeiten. Er hat einen großen Einfluss auf unsere Welt der Country Music gehabt und wurde sehr respektiert. Ich liebe dich, Mac“, sagte Janie Fricke.

„So traurig über den Verlust von Mac Davis und mein Herz ist so schwer für seine Familie, Freunde und Fans. Ich habe noch nie von jemandem gehört, der Mac nicht geliebt hat … alles an ihm. Ich habe ihn erst kürzlich auf meiner Seite vorgestellt SXM Show und sprach über seinen Humor sowie sein Schreiben und dass er wie Roger Miller eine Möglichkeit hatte, alles zusammenzusetzen. Er wird mit Liebe und Lachen in Erinnerung bleiben „, sagte Jeannie Seely.

Der Songwriter Bobby Tomberlin sagte: „Als mein Song One More Day die Nummer eins war, bekam Mac meine Nummer vom BMI und rief an um mir zu gratulieren. Ich hatte ihn nie getroffen, aber er war meine erste Erfahrung im Songschreiben, als er in seiner wöchentlichen TV-Show die Songidee des Publikums aufnahm und direkt vor Ort einen Song schrieb. Ich war noch ein kleines Kind, aber ich wollte versuchen, wie er zu sein und so meine Lieder zu schreiben. Er lud mich ein um mit ihm in LA zu schreiben. Mac und ich schrieben und dabei erzählte er mir Geschichten. Ich bat ihn Lieder zu singen, es ging bis 1 Uhr morgens. Es war wie meine eigene Privatshow, in der er „Texas In My Rearview Mirror“, „Watching Scotty Grow“, „In The Ghetto“ sowie einige obskure Albumtitel und einige brandneue Songs sang. Er schrieb Lieder für Elvis, Glen Campbell, Dolly, Willie Nelson, Merle Haggard, Bobby Bare, Kenny Rogers und in jüngerer Zeit für Bruno Mars, Weezer und Blake Shelton. Er spielte am Broadway, war ACM-Entertainer des Jahres, hatte viele Hits als Künstler, spielte in zahlreichen Filmen und TV-Shows, in Vegas als Headliner, aber vor allem als großartiger Ehemann, Vater und sehr freundlicher Mann. Er wird so sehr vermisst werden. „

Man sieht, Mac Davis wurde von seinen Kollegen verehrt.

Herbert Arnold, Fotos: LPs/CDs

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Songwriter Troy Jones verstorben

Troy Jones, dessen geschriebene Songs auch den Billy-Currington-Hit „People Are Crazy“ enthielten, starb am Sonntag, den 13. September 2020 im Alter von 64 Jahren. Ursache war ein elektrischer Schlag, den er sich auf seinem Bootsanleger in Florida, wo er lebte, zuzog.

Songwriter Bobby Braddock erzählte: „Eines Tages, in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts der 2000er Jahre, fragte mein Freund Frank Liddell, ob ich mit einem seiner Autoren zusammenarbeiten würde (bei Carnival Music, Franks Firma). Als er mir sagte, dass sein Name Troy Jones war, wusste ich genau, wer er war, weil A&R Superstar Renee Bell bei RCA mir einige seiner Songs vorgespielt hatte und ich sehr beeindruckt davon war. Ich sagte Frank, dass ich gerne mit ihm schreiben würde. Als ich Troy im alten Feuerwehrhaus neben Sony/ATV Publishing traf – das mehrere Autorenzimmer beherbergt – stellte sich heraus, dass es mein Glückstag werden sollte. Nachdem wir Hallo gesagt und die Hände geschüttelt hatten, fragte Troy mich:
‚Was halten Sie von dieser Idee? ´God is great, beer is good and people are crazy´“?

In einem Interview sagte Troy: „Als ich Bobby das erzählte, sah er mich an, als hätte ich zwei Köpfe! Aber je mehr er darüber nachdachte, desto mehr gefiel es ihm und die Textzeilen kamen ziemlich schnell zustande. Aber wir waren uns nicht ganz sicher, wie wir es beenden sollten. Als Bobby vorschlug, den alten Mann in dem Lied zum Millionär zu machen und ihn sterben zu lassen und sein Vermögen nicht seinen Kindern, sondern diesem Fremden zu überlassen, den er an diesem Abend in der Bar kennengelernt hatte, sah ich Bobby an, als hätte ER zwei Köpfe!“ Aber nach kurzer Weile war Troy total an Bord und wir hatten selbst einen Song, „People Are Crazy“. Billy Currington nahm es auf und es wurde ein großer Hit, wurde 2010 für CMA Song of the Ear nominiert, und das „People Are Crazy“-Video hatte mehr YouTube-Aufrufe als jeder andere Song, mit dem ich jemals in Verbindung gebracht wurde.“

Troy Jones schrieb weitere Hits wie Curringtons „Pretty Good at Drinkin“ Beer“ und George Strait und Kenny Chesneys Duett „Shift Work“.

Jones wurde in Port Saint Joe, Fla geboren und wuchs dort auf.

Herbert Arnold

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Alecia Nugent geht mit ihrem kommenden Album, THE OLD SIDE OF TOWN,
das am 18. September erscheinen soll, neue Wege

„… ein Paradies für traditionelle Country-Liebhaber“ schrieb Austin Carlyle vom Music Matters Magazine. „Lust auf etwas Authentisches“ – Jerry Salley, SESAC-Autor des Jahres

 „Sie singt Country so, wie es beabsichtigt war – mit ehrlichen Liedern –  über echte Menschen in einer Zeit, in der wir alle sind.

Die IBMA- und SPBGMA-Preisträgerin und ehemalige Rounder Records-Künstlerin Alecia Nugent kehrt nach einer 10-jährigen Aufnahmepause zurück, geht mit THE OLD SIDE OF TOWN neue Wege und beansprucht fest einen Platz in der Country-Musiklandschaft.

Das 10-Titel-Album, produziert von Keith Stegall (Alan Jackson, Zac Brown Band, Billy Ray Cyrus) kann jetzt vorbestellt werden. Die CD hebt Alecias Country-Wurzeln hervor und zeigt die „Herz und eine Seele-Stimme“, die sie mühelos ans Mikrofon bringt. Alecias Songwriting-Fähigkeiten sind ebenfalls zu sehen. Ein Talent, das von ihrem Mentor / Arbeitgeber Tom T. Hall gefördert wird. Songs von Weltklasse-Musikern wie Larry Cordle, Carl Jackson, Kevin Denney, Erin Enderlin, Brandy Clark, Keith Stegall, Roger Murrah, Paul Craft und Hall sind enthalten – und Nugent beweist, dass sie einen ebenso spitzen Stift, mit fünf Co-Schreibern, auf dem Album hat.

Aus dem von Hall geschriebenen Titeltrack strahlt Alecia förmlich heraus. Es gibt eine Traurigkeit, die die Botschaft beschattet. Nugent besitzt diese, gerade als sie gekonnt beim „Sad Song“ Herzschmerz auslöst. Sie erkundet die verschiedenen Arten von Trennungen mit dem unbeschwerten „II Thought He’d Never Leave“, dem erschütternden „The Other Woman“ und dem Ende von „I Might Have One Too“. Loss wird auf zwei herausragenden Titeln fällig: der ersten Single des Albums, „They Don’t Make ‘em Like My Daddy Anymore“ und „Way Too Young For Wings“. Nugent beweist ihre Vielseitigkeit mit dem Upbeat-Titel „Too Bad You’re No Good“ und der zweistufigen Freude „ell Fort Worth I Said Hello“.

Wie Produzent Stegall bemerkt: „Alecia singt Lieder, die aus realen Lebenskämpfen hervorgegangen sind: Liebe … Verlust und Erlösung. Und wenn sie es singt, glaubst du es.

Die bekanntesten Nashville Session-Spieler der ganzen Welt beweisen hier ebenfalls ihr Können. Hervor zu heben sind: Brent Mason – E-Gitarre, Tommy Harden – Schlagzeug, Bobby Terry – Akustikgitarre, Gary Prim – Keyboards, Jimmie Lee Sloas – Bass, Stuart Duncan – Geige, Mandoline, Rob Ickes – Dobro, Paul Franklin – Stahlgitarre, Dan Dugmore – Steel Guitar und Wes Hightower – Background Vocals. THE OLD SIDE OF TOWN wurde in den The Castle Studios in Franklin, Tennessee, The Sound Station und Wedgewood Sound (Nashville) aufgenommen.

Die Veröffentlichung des Albums markiert Alecias Rückkehr zur Musik, die sie in Nashville vor etwas mehr als 10 Jahren verlassen hat, um nach Louisiana zurückzukehren. „Ich bin nach Hause gezogen, um näher bei meiner Familie zu sein und meine Töchter großzuziehen“, erinnert sie sich. „Während ich dort war, wurde bei meinem Vater Krebs diagnostiziert und er starb.“Nugent stellte wie viele andere fest, dass das Leben eigene Gesetze hat. „Für alles gibt es eine Jahreszeit“, sagt sie. „Ich habe meinen Vater verloren, mich verliebt und neben meiner Tochter getrauert, als sie jemanden verloren hat. Musik schließt für mich den Kreis.“

THE OLD SIDE OF TOWN ist voller Leben, voller Verluste – und all der Zerbrochenheit dazwischen. „Ich habe versucht, diese Erfahrungen zu nutzen und zu wachsen – persönlich, spirituell und emotional. Und hier bin ich“, bemerkt sie. „Zurück zu den Grundlagen und meinen Wurzeln.“

Alecia stammt aus Hickory Grove, Louisiana. Sie wurde die Sängerin der Gruppe ihres Vaters, The Southland Bluegrass Band, als sie noch Teenager war. Anfang der 2000er Jahre nahm sie drei Alben für Rounder Records auf, tourte ausgiebig durch die USA und spielte Shows in der Schweiz, Italien, Schottland, Irland, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Kanada. THE OLD SIDE OF TOWN ist ihre erste Veröffentlichung seit 10 Jahren. Nugent mit Sitz in Nashville wurde 2007, 2008, 2010 und 2011 als SPBGMA-Sängerin des Jahres ausgezeichnet und gewann den Preis für das IBMA-Album des Jahres für MUSIKER GEGEN KINDERKREBS. Sie hat 71 mal in der Grand Ole Opry gespielt. Sie liebt Baseball, Peanut Butter Fudge Balls, Angeln und Nacharbeiten von alten Möbeln.

Herbert Arnold
(Bildnachweis: David McClister)

PS bei den aktuellen CD Besprechungen macht Manfred Hesse auf das neue Album neugierig!

Informieren über Alecia:
Website: www.alecianugent.com; Facebook: @Alecia Nugent Music
Instagram: @Alecia Nugent und auf Spotify: Spotify

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Drei neue Mitglieder der Country Music Hall of Fame
Hank Williams Jr., Marty Stuart und der Songwriter Dean Dillon sind die 2020-Kandidaten für die Country Music Hall of Fame.

Dillon wird in die Kategorie „Songwriter“ aufgenommen, die alle drei Jahre im Wechsel mit den Kategorien „Recording and / oder Touring Musician“ und „Non-Performer“ vergeben wird. Stuart wird in die Kategorie „Modern Era Artist“ und Williams in die Kategorie „Veterans Era Artist“ aufgenommen.

„Ich könnte nicht begeisterter sein, Dean, Marty und Hank Jr. in den Kreis aufzunehmen und diesen verehrten Meilenstein zu ehren“, sagt Sarah Trahern, Chief Executive Officer von CMA. „Ich bin traurig, dass wir die diesjährige Klasse in der Country Music Hall of Fame nicht persönlich anstoßen können, aber ich hoffe, dass diese Nachricht in dieser Zeit, in der unsere Welt auf den Kopf gestellt wurde, etwas Freude und Grund zum Feiern bringen kann. Nach dem jüngsten Verlust seiner Tochter Katherine sind unsere Herzen bei Hank und seiner Familie. „

„Ich war nur sprachlos“, sagte Dillon. „Ich habe versucht, in die Worte einzutauchen, die ich gerade gehört hatte. Mein Leben blitzte vor meinen Augen auf. Du hättest mich mit einer Feder umwerfen können.“

„Es ist die ultimative Ehre in der Country Music Szene“, sagte Stuart. „Es ist mir eine große Ehre, in diese Klasse aufgenommen zu werden und es ist mir eine Ehre, neben Hank Jr. und Dean Dillon aufgenommen zu werden. Ich liebe diese Menschen. Es ist unbeschreiblich, offiziell in die Country Music Hall of Fame aufgenommen zu sein. Ich Ich bin normalerweise nicht sprachlos. „

„Bocephus (Anmerk. d. Red. das ist Hanks Spitzname) hat dies schon lange Zeit in Beobachtung. Es ist ein Lichtblick in einem schwierigen Jahr“, sagte Williams. „Ich mache seit 56 Jahren Top-10-Platten. Ich bin von einem Berg gefallen und habe versucht, mich als wirklich individueller Künstler neu zu erfinden und als einer, der aus den Schatten eines sehr berühmten Mannes trat … einem der größten. Ich ‚ Ich muss mich bei all den Freunden bedanken, die Jahr für Jahr immer noch für mich auftauchen. Es ist eine Ehre, diese Familientradition fortzusetzen. Es wird sehr geschätzt. „

„In dieser exklusivsten Musikhalle haben wir jetzt drei neue verdiente Mitglieder“, sagte Kyle Young, Country Music Hall of Fame und Chief Executive Officer des Museums. „Einer ist der Sohn eines der größten Meister der amerikanischen Musik, der selbst ein selbst gemachter Meister wurde. Einer ist ein Kind des harten Mississippi, der zu einer Kraft für Zusammengehörigkeit, Inklusion und gerechte Musikalität wurde. Und der dritte ist ein Ost-Tennessee-Kind, das über eine harte Jugend triumphierte, um Worte und Melodien zu schreiben, die uns alle bereichert haben. In einem Jahr des Aufruhrs, des Streits und der Meinungsverschiedenheit ist diese Ankündigung etwas, das wir alle feiern können. „

Herbert Arnold, Quelle CMST

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RandyTravis veröffentlichte seine erste Single seit sieben Jahren

Randy Travis veröffentlichte sein erstes Lied seit einem Schlaganfall im Jahr 2013.

Anlässlich des 35. Jahrestages seiner ersten Radiosingle „On The Other Hand“ veröffentlichte Randy Travis „Fool’s Love Affair“.

Als Demo aufgenommen, blieb der Song im Speicher, bis einer der Autoren, Charlie Monk, ihn entdeckte und an Randy Travis und den langjährigen Produzenten Kyle Lehning schickte, um ihn auf den qualitativen Standard von 2020 zu bringen.

Randy Travis leidet immer noch an seiner Aphasie, also den Sprachproblemen, und kann nichts aufnehmen.

Das Lied wurde von Kyle Lehning produziert und von Keith Stegall, Charlie Monk und Milton Brown geschrieben.

Seit 29. Juli kann man es herunterladen oder auch als Video bei YouTube anhören und ansehen. 

Herbert Arnold

Dieses Video ansehen auf YouTube.

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‚Der Teufel kann seine Seele nicht stehlen‘ – Zum Tod von Charlie Daniels

Ein herber Verlust für die Country Music Szene. Am 06.07.2020 verstarb
Charlie Daniels an einem hämorrhagischen Schlaganfall
im Alter von 83 Jahren.

Sein Publizist, Don Murry Grubbs, bestätigt am Montagmorgen das Ableben von Charlie Daniels. Er hinterlässt Ehefrau Hazel und Sohn Chalie jr.

Sein bekanntestes Lied war sicherlich „Devil went down to Georgia“ mit dem er 1979 die Charts anführte. Ein Song, der nicht nur in den Country Charts die Spitze erklomm sondern auch in den Pop Charts, also ein sogenannter Crossover Hit, der in den Billboard 100 bis auf die #3 kletterte. In seiner über 60jährigen Karriere hatte der einzigartige Fiddlespieler auch als Session-Musiker bei Alben für Bob Dylan, Ringo Starr und Leonhard Cohen mitgewirkt. Der Instrumentalist, Sänger und Songwriter wurde 2008 in die Grand Ole Opry aufgenommen und 2016 auch in die Country Music Hall of Fame. Im Jahr 1974 lancierte er den ersten „Volunteer Jam“, ein regelmäßiges All-Star-Konzert, das seit fast 50 Jahren andauert. Sein Hit „Devil went down to Georgia“ wurde noch bekannter, als er im Jahre 1980 in dem Film „Urban Cowboy“ aufgeführt wurde. Ein bemerkenswertes Zitat von ihm möchte ich hier noch mit einbringen, da es ihn auch ein bisschen charakterisiert.

„Ich habe die Chance, es heute Abend besser zu spielen als gestern Abend und morgen Abend besser als heute Abend. Ich habe es noch nicht perfekt gespielt. Ich liebe es, auf die Bühne zu gehen und die Leute mit Liedern zu unterhalten, die ich geschrieben habe. Es ist eines der wenigen Male in meinem Leben, dass ich das Gefühl habe, ich weiß, was ich tue.“

Das sagte Daniels 2016 über das berühmte Fiddle-Solo des Songs. Ehrlich gesagt, wenn er es nicht perfekt gespielt hat, dann kann es niemand. „Der Teufel kann seine Seele nicht stehlen“ ist eine Hommage, die seine Musikerkollegen anlässlich seines Todes über Social Media schrieben. Dem können wir uns nur anschließen, mit einem ‚Farewell Charlie, lass Dich nicht von ihm kriegen.’

 M.R.

Anmerkung vom Herausgeber Herbert Arnold:

Charlie Daniels schaffte es auch nach Deutschland zu kommen. Legendär war sein Auftritt im Rahmen des Rockpalast in der Dortmunder Westfalenhalle am 28.11.1980. Daniels legte wert darauf mit seiner Band auf Tournee zu gehen. 1989 kam die Ausnahme. Fred Holloway, der Betreiber der größten Country Music Disco Deutschlands, in Nürnbergs Matthiasstraße, engagierte Charlie Daniels dorthin. Begleitet wurde er, vor ausverkauftem Haus, von der Nürnberger Country Music Band „Texas Radio“. Auf dem Foto sieht man ihn mit Ferdl Kreim und Ralf Trautner. Den Auftritt in Dortmund kann man übrigens auf DVD und CD verfolgen.

Live konnte ich Charlie Daniels am 08. Juni 2006 in Nashville hören und sehen. Auf der Riverfrontbühne des Cumberland-River spielte er im Rahmen des CMA Music Fest bereits am Vormittag die Leute in Rage. Trotz hoher sommerlicher Temperaturen lebte der körperlich „schwere“ Mann sein musikalisches Temperament aus. 

In der Rubrik „Herberts Lieblingssong …“ liegen übrigens zwei Links zu Charlie Daniels Videos bereit.

Ruhe in Frieden, im Himmel voller Geigen.

Fotos: Gela Kreim, Herbert Arnold

 

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Opry Bandmitglied Capps stirbt

Das Mmitglied der Grand Ole Opry Band und langjähriger Session-Gitarrist Jimmy Capps starb am Dienstag, 02. Juni 2020 im Alter von 81 Jahren.

Capps spielten auf Klassiker wie „Stand By Your Man“ – Tammy Wynette, „He Stopped Loving Her Today“ – George Jones, „The Gambler“ – Kenny Rogers und „The Rose“ – Conway Twitty.

Capps spielte auch in George Straits „Amarillo By Morning“ und „Unwound“, Alan Jacksons „Here In The Real World“, „Elvira“ der Oak Ridge Boys und „Sail Away“, Barbara Mandrells „Sleeping Single In A Double Bed“und „I Was Country When Country Wasn’t Cool“ … Conways „Lost In The Feeling“, „Red Neckin ‚Love Makin‘ Night“ und „Don’t Call Him A Cowboy“ und alle Aufnahmen von Ronnie Milsap 1988, um solche Hits wie „Smoky Mountain Rain“ und „Legend In My Time“ aufzunehmen.

Zu seiner besten Zeit hatte Capps, laut seiner Website, durchschnittlich 520 Aufnahmesitzungen pro Jahr.

Capps wurde in Fayetteville, NC, als Sohn von Alice und Tommy Capps geboren und wuchs in Benson, NC, auf. Als er 8 Jahre alt war, hörte er sich die Grand Ole Opry Sendungen an. Er wurde von seinem Meister, dem Geigenspieler Lynn Cook, und dem lokalen Gitarristen Hayden Ivey inspiriert. Er sang und spielte auf WCKB-Dunn NC, und 1956 arbeitete Capps sowohl im Radio als auch im Fernsehen in Florence, S. C., mit einem Künstler namens Slim Mims. Er wechselte zu Wilson, um mit einem anderen „Slim“ (Slim Short) zu arbeiten, und er spielte lokale Clubs in Benson in einer Band namens The Tar Heels.

Aber ein Vorsprechen im Jahr 1958 veränderte Capps Leben für immer, als er Gitarrist bei The Louvin Brothers wurde.

„Als ich für meinen Job bei den Louvin Brothers vorgesprochen habe, hatte ihr aktueller Gitarrist (Paul Yandell, der zur Armee eingezogen worden war) gehört, dass ich mit einem Duett in North Carolina gearbeitet habe, das alle Lieder des Louvin Brother gesungen hat, also kannte ich alle Intros und Turnarounds zu ihren Songs. Er hatte mich spielen hören und mich den Louvins empfohlen.

„Also ging ich nach Burlington, NC und nach ihrer Show gingen wir zurück ins Hotel und ich sprach vor. Ich machte all ihre Intros und Turnarounds zu den Songs, mit denen sie mich vorgestellt hatten und sie schienen mich in Ordnung zu halten. Aber ihre Gitarre Spieler bemerkte, dass ich keinen Daumenpick benutzte … er fragte mich dann, ob ich „Malaguena“ spielen könnte? Ich sagte ihm: „Nein, ich könne nicht.“

Charlie Louvin sprach und sagte: „Nun … Ira und ich singen sehr selten mehr ‚Malaguena‘, also werden wir dich trotzdem einstellen.“

„Danke an Charlie. Ich glaube, ich schulde ihm meine ganze Karriere. Diese Entscheidung in Sekundenbruchteilen, die er getroffen hat, ist der Grund, warum ich hier bin. Diese Entscheidung hat den Unterschied in meinem Leben ausgemacht.“

Capps erinnert sich, als die Louvins für einen Gastauftritt auf dem Grand Ole Opry geplant waren, erkrankte er an einer doppelten Lungenentzündung. Er sagte: „Auf keinen Fall werde ich es versäumen, in der Opry zu spielen. Wenn ich auf der Bühne sterbe, werde ich in der Opry gearbeitet haben … zumindest einmal.“

Er erinnert sich, „The Knoxville Girl“ gespielt zu haben, aber er hatte solche Angst, dass Pete Wade ihm helfen musste, seine Gitarre an den Verstärker anzuschließen.

Capps wurde 1967 Mitglied der Grand Ole Opry Staff Band.

Seine Gitarrenhelden waren Grady Martin, Chet Atkins, Pete Wade, Ray Edenton im Rhythmus, Billy Sandford, Leon Rhodes und Spider Wilson.

„Im Ernst, ich bin früher aufgestanden, bevor ich zur Schule ging und mein Vater und ich haben Spider Wilson mit Big Jeff Gitarre spielen gehört. Ich wusste nicht, dass es zwischen Spider und mir keinen so großen Altersunterschied gab. Spider ging noch zur Schule, genau wie ich. Aber er ist einer meiner Helden. Ich habe ihn immer bewundert. Es ist wirklich wunderbar, so mit deinen Helden zu arbeiten. „

Capps betrachtete seine schönsten Jahre, die mit den Produzenten Owen Bradley, Billy Sherrill und Larry Butler. Als Sie das Studio verlassen haben, nachdem Sie mit ihnen gearbeitet haben, wussten Sie, dass Sie zu einem ‚Puzzle‘ beigetragen haben, das diese Meister zusammenstellen würden, und Sie waren ein Teil dieses Puzzles. „

Er hat Alben mit Künstlern wie The Wilburn Brothers, Jan Howard, Jim & Jesse, Roy Drusky und David Houston produziert.

Ein exzellenter Musiker, live und im Studio, war Jimmy Caps hier auf Erden, nun ist er es im Hillbilly Heaven.

Herbert Arnold, der ihn bereits mehrmals in der Opry spilen hörte und sah.
Foto: Herbert Arnold

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Der Steel-Gitarrist Bucky Baxter, Gründungsmitglied von Dukes, starb im Alter von 65 Jahren

Bucky Baxter, Gründungsmitglied von Steve Earles Begleitband The Dukes und langjähriges Tourmitglied von Bob Dylans Band, starb am 25. Mai 2020 im Alter von 65 Jahren in Sanibel, Florida, aus bisher nicht bekannten Gründen.

Baxters Sohn Rayland, ein amerikanischer Künstler, gab den Tod seines Vaters bekannt. Er schrieb: „Bucky Baxter war Gottes schönste Erfindung. Er ist mein Vater. Er ist mein Alles und jetzt ist er ein Engel. Mein Herz ist gebrochen. Dennoch bin ich von Freude geblendet.“

Bucky Baxter wurde 1955 in Melbourne, Florida, geboren und lernte in den 1970er Jahren das Pedal Steel Spielen. Später lernte er Steve Earle kennen und spielte 1986 auf seiner Debüt-CD „Guitar Town“. Weiterhin spielte er auf drei weiteren Earle-Alben: „Exit 0“ (1987), „Copperhead Road“ (1988) und „The Hard Way“ (1990).

Baxter traf Dylan während einer Earle-Konzerttournee und wurde gebeten, ihm Unterricht in Steelguitar zu erteilen. Baxter spielte von 1992 bis 1999 Pedal Steel auf Dylans Never Ending Tour, unter anderem auf seiner Grammy-preisgekrönten CD „Time Out of Mind“.

Baxter veröffentlichte 1999 ein Soloalbum mit dem Titel „Most Likely, No Problem“.

Später spielte er bei zahlreichen Aufnahmen, unter anderem für Ryan Adams, Joe Henry, R.E.M. und Kacey Musgraves.

Ein großartiger Musiker wurde in der Band im Hillbilly-Heaven aufgenommen.
Herbert 

Hier zum Foto auf der externen Website https://cdn.mos.cms.futurecdn.net

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Harold Reid, die Bassstimme der Statler Brothers
und Country Music Hall of Fame Mitglied,
starb mit 80 Jahren.

Harold Reid, Mitglied der Country Music Hall of Fame, neunmaliger Gewinner der CMA Awards und Bass-Sänger der legendären Country Music-Gruppe Statler Brothers, verstarb am Freitag, den 24. April. Er war 80 Jahre alt.

Harold Reid, Sänger der Country-Band The Statler Brothers kämpfte schon seit Längerem mit gesundheitlichen Problemen. Nur verlor er seinen Kampf. Reid starb nach Angaben seiner Familie am Freitag in seiner Heimatstadt Staunton, Virginia an Nierenversagen. 

„Er hinterlässt eine große und liebevolle Familie und Millionen von Fans, die sich mit einem Lächeln an seine Bühnen- und TV-Possen erinnern und seine Musik schätzen, die auf ewig bleiben wird“, sagte sein Neffe Debo Reid in einer Erklärung.

„Harold und die Statler Brothers waren in den 1970er Jahren ein wichtiger Bestandteil vieler der großen CMA Awards-Shows“, sagt Sarah Trahern, Chief Executive Officer von CMA. „Wenn ich Harold hinter der Bühne bei TNN während einer Aufzeichnung für ihre langjährige Fernsehsendung traf, hatte er immer ein Hallo und ein strahlendes Lächeln. Als ich von seinem Tod am Freitag hörte, dachte ich sofort an seine legendären Bass-Vocals bei so vielen Country- und Gospel-Klassikern. “

Mit einer gewinnbringenden Kombination aus musikalischen Fähigkeiten, Showmanier, Professionalität und Geschäftssinn bauten die Statler Brothers eine Karriere auf, die fast ein halbes Jahrhundert dauerte. Über 30 Jahre lang unterhielten sie eine der erfolgreichsten Roadshows der Country Music und waren als Aufnahmekünstler und Fernsehkünstler sehr erfolgreich. Währenddessen haben sie die ehrwürdige Tradition des Country Music Quartettsingens am Leben erhalten, eine Tradition, die bis zu den frühen Wurzeln des Genres in der Gospelmusik zurückreicht.

In den frühen 1960er Jahren verschmolz die Gruppe mit den Talenten von vier Virginiern: Harold Reid, Phil Balsley, Lew DeWitt und Harolds Bruder Don Reid. Harold Reid, DeWitt, Balsley und Joe McDorman hatten in einer Highschool-Gruppe namens Four Star Quartet in Staunton, VA, gearbeitet und traten 1955 zum ersten Mal auf. 1961 organisierte Harold die Rolle als Kingsmen, Harolds jüngerer Bruder Don hatte McDorman ersetzt. Der Act enthielt eine Vielzahl von Country-, Pop- und Gospel-Materialien, gestaltete ihre Harmonien jedoch nach dem Vorbild einflussreicher Gospel-Quartette, wie der Statesmen und der Blackwood Brothers. Um Verwechslungen mit einer beliebten Gospelgruppe aus North Carolina zu vermeiden, die auch Kingsmen genannt wurde, änderten sie ihren Namen in Statler Brothers (nach Statler Tissues).

Das Jahr 1964 markierte einen Wendepunkt für die vier jungen Männer, als sie sich Johnny Cashs Roadshow anschlossen. Sie blieben mehr als acht Jahre bei Cashs Truppe und waren von 1969 bis 1971 wichtige Mitglieder der ABC-Fernsehsendung von Cash.

Cash, ein Hitmacher von Columbia Records, bestand darauf, dass das Label die Statlers in seine Liste aufnahm, und sie machten ihre erste Columbia-Session im April 1964. Im März 1965 nahmen sie DeWitts Komposition „Flowers on the Wall“ auf, einen Nr. 2-Country-Hit. Sie gewannen damit 1965 einen Grammy Award für die beste zeitgenössische (R & R) Performance, Group (Vocal oder Instrumental) und half dem Quartett, 1965 einen weiteren Grammy für den besten New Country & Western Artist zu gewinnen. Mit Ausnahme von zwei Country-Top-10-Singles im Jahr 1967 hatten sie jedoch Schwierigkeiten, diesen Erfolg in Columbia fortzusetzen.

Die Statler Brothers bei ihrem Auftritt der 18. „Annual CMA Awards“ am 08. Oktober 1984. Sie wurden zum neunten Male CMA Gesangsgruppe des Jahres. Photo Credit: Don Putnam/CMA

Als Studiokünstler machten die Statlers Fortschritte, nachdem Jerry Kennedy, Leiter der Mercury Country Division, sie 1969 unter Vertrag genommen hatte. Während ihrer langen Karriere beim Label produzierte Kennedy ihre Aufnahmen, auch nachdem er 1984 seine eigene Produktionsfirma gegründet hatte Die erste Mercury-Single der Gruppe, „Bed of Rose’s“, wurde 1970–71 zu einem Top-10-Country-Hit. In den 1970er Jahren folgten elf weitere Top-10-Platten, von denen viele von den Brüdern Reid geschrieben wurden. Dazu gehörten „Do You Remember These“, „The Class of ’57“, „II’ll Go to My Grave Loving You“ und der erste Hit der Gruppe, 1978 „Do You Know You Are My Sunshine“. Sie schnappten sich einen weiteren Grammy für „The Class of 57“ und gewannen sechs Jahre hintereinander (1972–77) und 1979, 1980 und 1984 die CMA Awards für die Vokalgruppe des Jahres, insgesamt neun CMA Awards.

Das dritte Mercury-Album der Gruppe, Country Music Then and Now, enthielt ihre komidiantische Art. in der sie “Lester ´Roadhog` Moran & The Cadillac Cowboys“, die eine viertklassige Hillbilly-Band aus den schwindenden Tagen des Live-Radios, parodierten. Ihre komische etwas andere künstlerische Art wurde so populär, dass ein ganzes Album folgte, das urkomische Alive an der Johnny Mack Brown High School, das 1974 veröffentlicht wurde. Anschließend wurde „The Old Road Hog“ in den Ruhestand versetzt und erholte sich laut dem letzten Bericht der Statlers „von eine Autopsie. „

DeWitt war nie in einem soliden Gesundheitszustand und kämpfte mit Morbus Crohn, einer Störung, die seine Energie verbrauchte und ihn 1982 zwang, die Gruppe zu verlassen. Er starb am 15. August 1990. Sein Nachfolger Jimmy Fortune trat im selben Jahr dauerhaft bei. Wie DeWitt, Balsley und die Reids war auch Fortune ein Virginianer. Inzwischen standen die Statlers voll im Geschäft und erzielten in den 1980er Jahren 18 weitere Top-10-Singles, darunter drei von Fortune verfasste Nr. 1-Hits: „Elizabeth“ (1983–84), „My Only Love“ (1984–85) ) und „Too Much On My Heart“ (1985). Fortune schrieb auch die letzte Top-10-Platte der Gruppe, „More Than a Name On A Wall“ (Nr. 6, 1989).

Obwohl sie in Nashville aufnahmen und Geschäfte machten, machten die Statlers Staunton zu ihrer Musikerheimat und lebten dort weiter. 1970 veranstaltete die Gruppe ihr erstes Happy Birthday USA-Konzert am 4. Juli, mit einer Parade und einer Feier. Die Veranstaltung war eine Top-Touristenattraktion und zeigte erstklassige Country-Künstler als Gastdarsteller. Es wurde bis 1994 fortgesetzt und der Erlös ging an lokale Wohltätigkeitsorganisationen.

Von 1991 bis 1997 hat eine erstklassige Fernsehsendung von Nashville Network den Ruhm der Statlers als eine der preisgekröntesten Gruppen von Country Music gekrönt. Dieses wöchentliche Samstagabendprogramm ähnelte einer typischen Varieté-Show der 1950er Jahre. Eine Strategie, die die Gruppe bewusst verfolgte, um ein breites, oft unterversorgtes Publikum zu erreichen. Obwohl ihnen Hit-Rekorde entgangen waren, unterstützte die TV-Präsenz ihre Tourneen und sie spielten konsequent vor ausverkauftem Häusern, bis sie sich 2002 zurückzogen.

Die Wahl in die Country Music Hall of Fame im Jahr 2008 war eine wohlverdiente Ehre für eine der größten Erfolgsgeschichten der amerikanischen Musik.

Quelle/Text CMA, Herbert Arnold, Fotos CMA

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Ray Benson von Asleep at the Wheel
hat sich von COVID-19 erholt

Oder wie er es ausdrückte: „I ‘I kicked that son of a gun. I’m back in the saddle again.“ 

Herbert Arnold und Ray Benson

Herbert Arnold und Ray Benson

Ray Benson, Bandleader von Asleep at the Wheel, hat bestätigt, dass er sich von COVID-19 erholt hat. Der 69-jährige Grammy-Gewinner gab die Neuigkeiten am Mittwoch, den 15. April 2020 abends, in einem auf Facebook und Twitter veröffentlichten Video bekannt und sagte: I ‘I kicked that son of a gun. I’m back in the saddle again.“

Am 31. März teilte der Sänger und Gitarrist den Fans mit, er wurde positiv auf das Coronavirus getestet, obwohl er nicht die üblichen Symptome wie Husten oder Fieber hatte. In seinem Video-Update am Mittwoch sagte Benson, er sei überwältigt von der Unterstützung, die er von Fans auf der ganzen Welt erhalten habe. 

Asleep at the Wheel hat seit seiner Gründung in den frühen 70er Jahren acht Grammys gewonnen. Benson kündigte an, dass er am Freitag um 19 Uhr zurück sein wird, um seine Radiosendung „Austin Outer Limits“ auf SiriusXMs „Willie’s Roadhouse“ – Chanal 59 zu moderieren, der auch kostenlos online gestreamt wird.

Quelle/Fotos: Dallas Morning News / Herbert Arnold

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Joe Diffie stirbt an den Folgen des Coronavirus

Kurz nach unserem Redaktionsschluss am 29.03.2020 erfuhr ich, dass Joe Diffie ist nach seiner Infektion mit dem Coronavirus gestorben ist. Diffie wurde 61 Jahre alt.

Joe Diffie ist am Sonntag an den Folgen des Coronavirus gestorben. Der 61-Jährige hatte erst am Freitag in den sozialen Medien über seine Erkrankung berichtet. (siehe Artikel unterhalb).
Am Sonntag sei er dann wegen Komplikationen im Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben, sagte sein Pressesprecher. 

Diffie hatte vor allem in den 90er-Jahren mit einer Reihe von Alben mit traditioneller Country Musikc großen Erfolg. Mit Songs wie „Third Rock From The Sun“ oder „Pickup Man“ sowie „Bigger Than The Beatles“ war er wochenlang an der Spitze der Country-Charts. Für den Song „Same Old Train“ gewann er gemeinsam mit Merle Haggard, Marty Stuart und anderen einen Grammy.

Diffie hinterlässt seine Frau Tara und sieben Kinder aus vier Ehen.

Herbert Arnold

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Joe Diffie – positiv auf COVID-19 getestet

Joe Diffie wurde positiv auf Coronavirus (COVID-19) getestet, teilte er am 27. März 2020 mit.

„Ich werde von Medizinern betreut und derzeit behandelt. Meine Familie und ich bitten darum unsere Privatsphäre zu respektieren. Wir möchten die Öffentlichkeit und alle meine Fans daran erinnern, während dieser Pandemie wachsam und vorsichtig zu sein“, sagte er zu Pressevertretern.

Joe Diffie, geboren am 28. Dezember 1958 in Tulsa, Oklahoma, hat Hits wie: „Home“, „If The Devil Danced (In Empty Pockets)“, „New Way (To Light Up An Old Flame)“, „Ships That Don’t Come In“, „Honky Tonk Attitude“, „Prop Me Up Beside The Jukebox“, „John Deere Green“, „Third Rock From The Sun“, „Pickup Man“, „So Help Me Girl“, „Bigger Than The Beatles“, „Texas Size Heartache“, „A Night To Remember“ und „It’s Always Somethin’“ aufgenommen.

Herbert Arnold

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Kenny Rogers, legendärer Künstler und 
Country Music Hall of Fame Mitglied,
stirbt mit 81 Jahren

Kenny Rogers ist verstorben. Der Sänger starb am Freitag in seinem Haus aus natürlichen Gründen. Er war zum Zeitpunkt seines Todes 81 Jahre alt. Seine Familie überbrachte die Nachricht am frühen Samstagmorgen in den sozialen Medien. Seine Todeszeit war am Freitag, den 20.03.2012 um 22:25 Uhr. Seine Familie war an seiner Seite.
Rogers war in der Zeit vor seinem Tod „unter der Obhut eines Hospizes“. In der vollständigen Erklärung sagte Rogers ‚Familie, sie würden wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie nur in „einen kleinen privaten Kreis“ für den Sänger von „Islands in the Stream“ und „The Gambler“ das Begräbnis abhalten. Ein öffentliche Trauerfeier wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden

„Kenny war einer dieser Künstler, die über ein übliches Format und die geografische Grenzen hinausgingen“, sagt Sarah Trahern, Geschäftsführerin der Country Music Association. „Er war ein globaler Superstar, der dazu beigetragen hat, die Country Music einem Publikum auf der ganzen Welt vorzustellen. Ich hatte das Vergnügen, über die Jahre mit ihm zusammenzuarbeiten, und ich werde mich immer an seine Freundlichkeit und sein freundliches Herz erinnern. Er hat uns mit seiner Musik verlassen, mit der einige Titel als die Berühmtesten in der Geschichte der Country Music gelten werden. Unser Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden in dieser traurigen Zeit. “

“The 13th Annual CMA Awards” am 08. Oktober 1979 in der Grand Ole Opry in Nashville. Rogers bekam die Auszeichnungen für „bester Sänger des Jahres“, Album des Jahres für „The Gambler“- und für das beste Gesangs-Duo des Jahres mit Dottie West. Foto: Steve Goldstein/CMA

Rogers wurde mit seiner unverwechselbaren, heiseren Stimme und einen entspannten Sexappeal zu einem dauerhaften Superstar. Zwischen 1977 und 1987 verzeichnete er 20 Nr. 1 Country-Hits, von denen viele in den Pop-Charts aufstiegen. Während seiner langen Karriere verkaufte der internationale Star allein in den USA mehr als 50 Millionen Alben. Rogers war fünfmaliger CMA-Preisträger und trat 2013 in die Country Music Hall of Fame ein.

Rogers trat mit einem breiten musikalischen Hintergrund in die Country Music ein. Er wuchs in Sozialwohnungen in Houston auf und war dem R&B, Pop, Jazz sowie Country ausgesetzt. Seine erste berufsmäßige Gruppe, in den späten 50er Jahren, war ein Vokal-Act namens Scholars, die in Houston lokale Hits hatte. „That Crazy Feeling“, ein 1958er Solo-Hit bei Carlton Records, brachte ihm einen Auftritt bei „American Bandstand“ ein.

In den frühen 1960er Jahren spielte Rogers Bass und sang gelegentlich in einem Houstoner Jazz-Trio. Die Mitgliedschaft in der New Christy Minstrels Folk-Gruppe spornte die Gründung der First Edition an, in der Rogers und andere ehemalige Minstrels Folk-, Rock- und Country-Sounds mischten. Die neue Gruppe erreichte 1967 mit Mickey Newburys Psychedelikum „Just Dropped In (To See What Condition My Condition Was In)“ Platz 5 der Pop-Charts und erhielt mehrere zusätzliche Pop-Hits bei Reprise Records.

Nach dem Auseinanderbrechen der Gruppe im Jahr 1974 unterzeichnete Kenny Rogers bei dem Produzenten Larry Butler Rogers (United Artists Records) einen Vertrag. Dort hatte er bescheidene Hits, bis zum atemberaubenden, mit dem Grammy ausgezeichneten Erfolg „Lucille“ im Jahr 1977, der auf Platz 1 der Country Charts stand und Nr. 5 in den Pop-Charts erreichte. 

Kenny Rogers beim CMA-Fest am 08. Juni 2008 in Nashville. Foto: Herbert Arnold

Für die nächsten zwölf Jahre hatte Kenny Rogers Hit für Hit, darunter „The Gambler“ (1978-79), geschrieben von Don Schlitz, „She Believes in Me“ (1979) und „Coward of the County“ (1979-80). 1980, auf Liberty Records, rangierte Rogers ‚Nr. 1 Country-Hit „Lady“, eine romantische Ballade von Popstar Lionel Richie, sechs Wochen lang die Pop-Charts. Zu den erfolgreichen Duetten gehörten „Every Time Two Fools Collide“ mit Dottie West (1978) und der Crossover-Smash „Don’t Fall in Love with a Dreamer“ mit Kim Carnes (1980). Zusätzlich zu seinen fünf CMA Awards-Siegen stapelte Rogers drei Grammys, als die Country-Pop-Ära ihren Höhepunkt erreichte und trug zu dieser Top-Stellung als einer der ersten Country Music Künstler bei.

Dolly Parton und Kenny Rogers sangeng “Islands in the Stream” bei “The 17th Annual CMA Awards” am 10. Oktober 1983 in der Grand Ole Opry in Nashville. Foto: Don Putnam/CMA

Rogers war auch ein erfahrener TV-Darsteller und erlangte durch die Rolle in Fernsehfilmen, darunter „The Gambler“, weitere Bekanntheit. Sein Hit „Love the World Away“ war ein Titelsong in im Film „Urban Cowboy“ von 1980. In den 1980er Jahren gab es auch Hits auf Liberty und RCA, darunter „Love Will Turn You Around“ (1982), das Sheena Easton-Duett „Weve Got Tonight“ (1983) und das denkwürdige Dolly Parton-Duett „Islands in the Stream“ (1983), alle Country Nummer 1 Hits hatten auch Erfolg in den Pop-Charts. Rogers spielte bei „We Are the World“ (1985) eine zentrale Rolle und erzielte zusätzliche Top-Charts wie „Crazy“, „Real Love“ und das sinnliche, von George Martin produzierte „Morning Desire“. Aber der Solo-Hit „Tomb of the Unknown Love“ (1986) und das Ronnie Milsap-Duett „Make No Mistake, She’s Mine“ (1986) waren Rogers ‚letzte Nr. 1-Country-Platten bis „Buy Me a Rose“ (1999-2000). , aufgenommen mit Alison Krauss und Billy Dean.

Kenny Rogers neues Mitglied der Country Music Hall of Fame am 10. April 2013. Foto in der Country Music Hall of Fame and Museum in Nashville. Foto: John Russell/CMA

Rogers ‚Crossover-Ansatz begann gegen ihn zu wirken, als der Pop eine härtere Rolle spielte und jüngere Country-Künstler zu den Wurzeln der Musik zurückkehrten. Trotzdem gründetet er in Branson, MO, ein Unternehmen, veröffentlichte mehrere gut aufgenommene Fotobücher, verfasste zwei Kinderbücher, engagierte sich für große philanthropische Unternehmungen und gründete eine Kette von Restaurants. Obwohl sein Chart-Erfolg in den späten 1980er und 1990er Jahren durch Aufenthalte bei Giant, Atlantic, Reprise und Magnatone abrutschte, gab ihm „Buy Me a Rose“ (auf Dreamcatcher) zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen Schub. Er tourte weiter und veröffentlichte Hitsammlungen und Alben mit neuem Material, darunter „Water & Bridges“ (Capitol Nashville, 2006), das den Top-20-Hit „I Can’t Unlove You“ hervorbrachte.

Herbert Arnold / Quelle CMA / Fotos CMA, Herbert Arnold

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Reba kehrt nach Hause zurück

Reba McEntire gab am 20. Februar 2020 bekannt, dass sie die Big Machine Label Group für ihr ursprüngliches Label, die Universal Music Group Nashville, verlassen würde. Dort wo sie die ersten 32 Jahre ihrer Karriere verbrachte. Während ihrer Zeit bei Mercury und MCA Records, zwei der vier Labels der Universal Music Group Nashville, feierte Reba beispiellose Erfolge, darunter 33 ihrer 35 Singles und verkaufte weltweit über 56 Millionen Alben.

„Es ist ein wunderbares Gefühl, wieder bei der Familie zu sein, in der ich angefangen habe“, sagte McEntire. „Ich bin begeistert, weil meine Werke hier bei Universal sind und ich freue mich sehr, alle Songs, die ich vor vielen Jahren aufgenommen habe, hier zu haben. Wir werden viel Spaß haben.“

„In einer Zeit, in der unsere Musik, unsere Community und unsere Künstler ein helles Leitlicht brauchen, ist die Rückkehr von Reba an den Ort, an dem alles begann, ein großartiger Beweis für ihre anhaltende Wirkung und ihr kraftvolles musikalisches Erbe. Wir sind so stolz, dass sie nach Hause kommt „, sagte UMG Nashville-Präsidentin Cindy Mabe. „Reba ist eine Musikikone, die die Kultur verändert und ihren eigenen Weg geebnet hat, indem sie während ihrer Karriere durch ihre Songs, ihre Videos, ihre Mode, ihre Shows und ihre Persönlichkeit starke, kraftvolle musikalische Aussagen gemacht hat. Sie hat so viele Generationen von Fans inspiriert.“ Es ist uns eine Ehre und ein Privileg, zusammenarbeiten zu dürfen und die Zukunft von Rebas musikalischer Karriere voranzutreiben. „

Am 20. März wird McEntire auf ihrer ersten Headliner-Arena-Tour seit 2011 in Evansville, Indiana, auf Tour gehen. Caylee Hammack wird sie für ein Dutzend Stopps begleiten, darunter Pittsburgh, Toledo, Ohio und St. Paul, Minnesota Reba wird ihre Residency bei Brooks & Dunn im Colosseum im Caesars Palace in Las Vegas mit 24 neuen Terminen bis Dezember fortsetzen.

Herbert Arnold

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Paul English, der langjährige Weggefährte des
Country-Urgesteins Willie Nelson ist tot. 

Seit 1966 war Paul English Schlagzeuger in Willie Nelsons Band, zudem sein enger Freund, persönlicher Manager und inoffizieller Bodyguard. Er spielte unter anderem auch mit Delbert McClinton. In der ersten Zeit bei Willie war es eine seiner Aufgaben, als stark bewaffneter Inkassoagent, überfällige Zahlungen von Clubbesitzern einzutreiben. Auf die Frage eines Reporters ob er als Inkassoagent auch eine Waffe trage und ob sie ihm mal zeigen könne, antwortete er „Welche Waffe? – ich trage zwei!“.

Doch bekannt wurde er an der musikalischen Schießbude, am Schlagzeug, durch seinen extravaganten, teuflischen Stil. 

Paul English wurde am 06. November 1932 in Vernon, Texas geboren. Pauls Eltern waren gläubige Christen. Trotz seiner Erziehung wurde Englisch zum Anführer der „Peroxide Gang“ in Ft. Worth, TX, und später ein Zuhälter. Fort Worth war der erste Ort, an dem Willie Nelson wirklich professionell Musik machte und in den späten 50ern und frühen 60ern war dort eine raue Szene. Der Kern der Innenstadt war voller Bordelle und Nachtclubs. Messerstechereien und Schießereien waren weit verbreitet. Ein Club, in dem Willie spielte, war Gray’s Bar. Dort musste die Veranstalter Hühnerdraht vor der Bühne aufbauen, um die Band vor fliegenden Bierflaschen zu schützen. Wenn Willie mal nicht bezahlt wurde, trat Paul in Erscheinung und regelte die Sache auf seine Weise. Paul wurde somit zunächst sein „Geldeintreiber“ und dann auch sein Schlagzeuger, somit ein führendes, starkes Mitglied der Willie Nelson „Band-Familie“. Willie Nelsons Band ist wie eine große Familie. Willie ist bekannt dafür lange die gleichen Leute um sich zu haben. Der allererste Teil dieser Familie war Paul English. Paul wurde offiziell Willies Schlagzeuger, als Willie Paul ironischerweise fragte, ob er gute Schlagzeuger kenne. Der Grund warum Willie damals Paul nie in Betracht gezogen hatte, war, dass er dachte, er könne Paul nicht genug Geld bezahlen.

Willie Nelson huldigte seinen Weggefährten Paul English mit dem Song und Album „Me and Paul“. In dem Song werden viele Gemeinsamkeiten und Missgeschicke dokumentiert.

Paul English starb am 12. Februar 2020 in Dallas, Texas an einer Lungenentzündung. Er wurde 87 Jahre alt und hinterlässt seine Frau Janie English.

Herbert Arnold / Fotos: musicrow

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David Olney, reist während seines Auftritts in den Hillbilly Heaven

David Olney, einer der profiliertesten Singer-Songwriter, der seit den 1970er Jahren in der Folk-, Country- und Americana-Musikszene angesagt war, starb am Samstagabend, den 18. Januar 2020 während seines Sets beim 30A Songwriters Festival in Florida. Er schrieb und komponierte unter anderem Lieder für Emmylou Harris, Steve Young und Linda Ronstadt. Er nahm einige Live-Alben und zirka 20 Solo-Alben auf. Er wurde 71Jahre alt. 

David Olney spielte gerade das dritte Lied in seinem Set, als er sich beim Publikum entschuldigte, die Bewegung einstellte und die Augen schloss. Als die Teilnehmer den Ernst der Lage bemerkten, wurde er schnell von seinem Stuhl genommen und von der Bühne gebracht. Rettungssanitäter konnten ihn bei ihrer Ankunft nicht wiederbeleben. „Er saß sehr still mit seiner Gitarre auf dem Kopf und trug den coolsten Hut und eine wunderschöne Wildlederjacke, über die wir gelacht hatten, weil es vor dem Bootshaus, in dem wir spielten, höllisch regnete“, sagte die Musikerin Amy Rigby, die neben Olney stand. „Ich möchte nur, dass das Bild so anmutig und würdevoll ist, wie es war, weil es zunächst so aussah, als würde er sich nur einen Moment Zeit lassen.“

Scott Miller, ein Mitmusiker, der an der Vorstellung teilnahm, fügte hinzu: „David spielte gerade ein Lied, als er innehielt und sagte „Es tut mir leid“ und legte dann sein Kinn an die Brust. Er ließ seine Gitarre nicht fallen und fiel auch nicht von seinem Stuhl. Die Situation war so einfach und sanft wie er selbst war.

Am gleichen Tag hatte er vor seinem Auftritt auf dem Festival noch bei einer Acoustic-Session beim lokalen Radiosender WUWF 88.1 gesungen. Hier der Link zu seinem Radio-Auftritt: David Olney WUWF 88.1

Herbert Arnold / Foto: Vulture, Partipilo

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Mark Yeary, Musiker und Songschreiber verstorben

Mark Yeary, der Pianist, der fast zwei Jahrzehnte in Merle Haggards Begleitband The Strangers verbracht hat, starb am Freitag, 17. Januar nachdem er in seinem Haus in Arizona einen Herzinfarkt erlitten hatte, so die Pressemeldung aus und von Bakersfield.com.
Sein Tod kam überraschend, sagte seine langjährige Freundin Leticia Mollers, die hinzufügte, er habe die Nacht zuvor noch Musik gespielt. Er war 67 Jahre alt.

Yeary wuchs im kalifornischen Orange County auf, zog aber Ende der 1960er Jahre als Teenager nach Bakersfield. Nur ein paar Jahre später verließ er sein Zuhause, um als Teil von Merle Haggards Touring-Band auf Tour zu gehen. Bakersfield berichtet, dass Haggard den jungen Interpreten engagiert hat, nachdem er ihn zu einem kurzen Interview und einer Jam-Session mit seinem langjährigen Gitarristen Roy Nichols eingeladen hatte. Es war ein schicksalhafter Schachzug für Yeary, der die nächsten 19 Jahre als Pianist und Gelegenheitsproduzent der Strangers tätig war.

Yeary verließ die Band 1992, obwohl es sich sowohl beruflich als auch persönlich als Herausforderung herausstellte, sich von Haggard und den Strangers zu lösen. Seine Ehe endete und er erlitt einen Schlaganfall, der die Mobilität in seiner rechten Hand beeinträchtigte.

Trotz dieser Herausforderungen trat Yeary nie ganz von seiner musikalischen Karriere zurück. Er hat sogar seine Fähigkeiten als Schlagzeuger verbessert und behauptet, laut seiner Schwester Terri Ryan ein besserer Schlagzeuger als Pianist zu sein. Nach dem Ende seiner Tage bei den Strangers unternahm er weiterhin musikalische Reisen nach Bakersfield. Er war ein angesehener Pianist, der auch mit Größen wie Willie Nelson und Dolly Parton auftrat.

Terri Ryan sagte weiter, dass er in den letzten Jahren immer noch an neuen Songs arbeitete und gerade dabei war, ein Buch zu schreiben. Eine „Go Fund Me-Seite“ wurde von Mollers eingerichtet, um die Kosten für seine Bestattungskosten zu decken und um der Familie zu helfen einige der letzten Projekte von Yeary abzuschließen. Auf der Seite erklärt Mollers, dass sie und Yeary an einer Sammlung seiner Original-Songs und Cover-Performances gearbeitet haben und dass sie plant, dieses Projekt zu beenden und es mit seinen Fans zu teilen.

„Er hat nie aufgehört, Musik zu spielen, eines der wenigen Dinge, die er seit seinem Schlaganfall konnte“, sagt Mollers. „Er konnte sich an Musik erinnern, aber nicht an den Ort, an dem sich die Fernbedienung befand, auch wenn er sie in der Hand hielt.“

Herbert Arnold / TheBoot

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Songschreiber und Musiker Chris Darrow verstorben

Chris Darrow, Multiinstrumentalist, Sänger und Songwriter, Country-Rock-Pionier und Mitglied mehrerer einflussreicher Bands, darunter die Nitty Gritty Dirt Band und The Corvettes, die Band die Linda Ronstadt begleitete, ist nach Angaben seiner Vertreter am 15. Januar 2020 verstorben. Er war 75 Jahre alt.

Chris Darrow war ein Herzstück der Country-Rock-Bewegung, die von Mitte der 60er bis in die 70er Jahre dauerte. Er war unter anderem eines der Gründungsmitglieder des einflussreichen kalifornischen Bluegrass-Ensembles Dry City Scat Band, wo er 1964 mit David Lindley, Richard Greene und anderen spielte. Zu der Zeit hing er auch mit Chris Hillman von The Byrds herum. Darrow folgte Hillman als Bluegrass-Musiker, der in Richtung Rock-orientierter Musik übergeht.

1967 wurde Chris Darrows Name bekannter, als er der Nitty Gritty Dirt Band beitrat (1967 – 1968). Er nahm mit der Nitty Gritty Dirt Band zwei Alben auf, nämlich Rare Junk und Onkel Charlie & His Dog Teddy. Als Teil der Band trat er im Clint Eastwood Musical Paint Your Wagon auf.

Er gründete 1969 mit Jeff Hanna, Mitglied der Nitty Gritty Dirt Band, The Corvettes, und sie wurden bald als Begleitband für Linda Ronstadt genommen. Jeff Hanna verließ schließlich The Corvettes, um zu Nitty Gritty zurückzukehren und wurde durch Bernie Leadon ersetzt, einem früheren Mitglied der The Eagles.

Nun startete Chris Darrow eine Solokarriere und veröffentlichte zwischen 1972 und 2006 insgesamt 10 Platten. Er komponierte Songs und spielte auf mehreren Aufnahmen von zahlreichen Künstlern, darunter James Taylor, John Stewart, Hoyt Axton, Harry Chapin und anderen. Chris Darrow galt auch als Mentor für Ben Harper, der 1994 seinen Song „Whipping Boy“ auf seiner Platte „Welcome to the Cruel World“ aufgenommen hatte. Als Ben Harper vom Tod von Chris Darrow erfuhr, schrieb er: „Ich bin nicht aufs Musik-College gegangen, ich bin zu Chris Darrow gegangen …“

Der am 30. Juli 1944 in Sioux Falls, South Dakota, geborene Christopher Lloyd Darrow wuchs in Südkalifornien, im Vorort Claremont in Los Angeles auf. Sein Vater war Jazzklarinettist und Darrow begann schon früh Ukulele zu spielen. Er wechselte mit 13 Jahren zur Gitarre. Sein Interesse an amerikanischer Roots-Musik kam vom Besuch des Pitzer College in Claremont, wo er Folk- und Bluegrass-Musik bei einem bekannten Musikwissenschaftler studierte. Er besuchte auch die Claremont Graduate School und erwarb schließlich einen Master in Kunst. Darrows erste professionelle Auftritte spielten er mit der Dry Scat Band in Disneyland und im berühmten Ash Grove Folk Club in Hollywood.

Darrow begeisterte sich auch für Fotografie und war für zahlreiche Coverfotos für Schallplatten verantwortlich.

„Die Anzahl der Musiker, die er unterstützte, inspirierte und half, machte ihn zu einem Paten des kalifornischen Country-Rocks der späten sechziger Jahre“, formulierte Everloving Records nach seinem Tod, der seine angesehene Veröffentlichung mit dem Selbsttitel 1973 im Jahr 2009 erneut veröffentlichte.

Herbert Arnold; Fotos: CD PR

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Rockabilly-Sänger Sleepy LaBeef gestorben

Der Rockabilly-Sänger Sleepy LaBeef ist am zweiten Weihnachtsfeiertag 2019 im Alter von 84 Jahren verstorben.

LaBeef stammte aus Arkansas und war unter anderem bei den Labels StarDay, Columbia und Rounder vertreten.
Sleepy LaBeef wurde in Smackover, Ark, geboren. Er wurde „Sleepy“ genannt, weil er ein träges Auge hatte. Mit 18 Jahren zog er nach Houston, wo er überwiegend Gospel sang. LaBeef hatte auch eine Band, die in Radioprogrammen, einschließlich des Louisiana Hayride, spielte.

Sleepy LaBeef hatte nie große Hits, aber seine Live-Auftritte waren seine Visitenkarte.

Seine Familie gab am 26.12. morgens seinen Tod bekannt. „Mit tiefer, qualvoller Trauer informieren wir Sie über die Nachricht, dass Sleepy LaBeef, geboren als Thomas Paulsley LaBeff, heute Morgen aus diesem Leben weitergereicht wurde, um mit dem Herrn zusammen zu sein“, schrieb seine Frau Linda LaBeef. „Er starb zu Hause in seinem eigenen Bett, umgeben von seiner Familie, die ihn liebte und die er sehr liebte. Er lebte ein erfülltes und pulsierendes Leben, erfüllt von Erfahrungen vieler Reisen, der Zufriedenheit, sein Leben damit zu verbringen, das zu tun, was er am meisten liebte. Die Liebe seiner Frau, seiner Kinder und seiner Enkelkinder in seiner Umgebung gaben ihm alles.“

Als Sleepy LaBeef etwa 6-5 Jahre alt war, begann er in den 1950er Jahren mit der Aufnahme von Rockabilly-Singles. Sein erstes Album „I’m Through“ wurde 1957 bei Starday Records veröffentlicht. 1964 zog er nach Nashville und spielte/sang nun im Country-Stil für Columbia Records Dort nahm er 1965 seine erste „Country“-Single („You Can’t Catch Me/Everybody’s Got to Have Somebody“) auf. 1968 kam er mit „Every Day“ auf Platz 73 in den Charts.

LaBeef wechselte 1969 zu Plantation Records und und nahm 1971 „Blackland Farmer“ auf, das mit Platz 67 gechartet wurde. Er wechselte schließlich in den 1970er Jahren zu Sun Records und veröffentlichte weiterhin Alben und Tourneen. Später wechselte LaBeef zu Rounder, wo er mehrere Alben veröffentlichte.

In den 1990er-Jahren folgten weitere Alben wie Strange Things Happening (1994), I’ll Never Lay My Guitar Down (1996) sowie Tomorrow Never Comes (2000). Im März 2009 veröffentlichte LaBeef nach vier Jahren wieder ein Studioalbum, das den Titel Roots trug. Hier kam sein Rockabilly Stil nicht mehr zum tragen, er hatte überwiegend akustische Elemente in seinen Songs.

Seine Karriere und zum Teil einige Konzerte wurden in dem Dokumentarfilm „Sleepy LaBeef Rides Again“ 2013 festgehalten.

Herbert Arnold

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Alabama geht weiter auf Tour

Die Band plant den Nashville-Auftritt neu (und fügt noch einen hinzu)

Alabama hat sein ausverkauftes „50th Anniversary Tour“-Konzert in Nashville verschoben und eine zweite Show hinzugefügt.

Das Live-Konzert findet nun nächstes Jahr am Freitag, den 17. Juli, in der Bridgestone Arena statt. Am Samstag, den 18. Juli, folgt die zweite Show. Outback präsentiert die Konzerte.

Charlie Daniels wird bei beiden Shows mit Jeff Cook, Teddy Gentry und Randy Owen auftreten. „Wir wissen, dass die Fans begeistert sein werden, dass Alabama und die Charlie Daniels Band diesen zweiten Abend in der Bridgestone Arena von Nashville spielen konnten“, sagte Mike Smardak, President von Outback Presents. „Es ist eine Ehre für Outback Presents, der Veranstalter dieses magischen Wochenendes zu sein.“

Tickets für das zweite Konzert werden seit Freitag, den 22. November angeboten.
ALABAMA wird in den kommenden Wochen alle geplanten Live-Konzerttermine der „50th Anniversary Tour“ 2020 bekannt geben.

Herbert Arnold

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Das neueste Lyric-Video von
Southern Halo „Missing Mississippi“

Eine emotionale Landkarte

Das neueste Lyric-Video von Southern Halo, „Missing Mississippi“, markiert Heimat und Familie auf einer emotionalen Landkarte, die die Verbindung der Morris-Schwestern zum Zustand seit ihrer Geburt widerspiegelt. Der kreative Clip ist mit einer Montage persönlicher Fotos gefüllt, die von Kleinkindern bis zu Teenagern reichen und mit energiegeladenen Szenenfotos, SMS-Screenshots und Bildern von Andenken und Erinnerungen an ihre Reisen durchsetzt sind. Die oft bewegten Bilder bieten einen erfrischenden und überraschend tiefen Einblick in die (Drei-)Zweisamkeit der „Schwesterseele“ und die Anmut des Südens, die für Natalia (Haupt-Songwriterin, Gitarristin, Sängerin), Christina (Schlagzeug) und Hannah (Bass) von zentraler Bedeutung sind, und festigen den Sinn von „Familie“ und „zu Hause“.
Das Lied beschreibt die erste Nacht, die Natalia alleine in der Wohnung der Geschwister in Nashville verbracht hat. Das von DiamondBack Productions erstellte Lyric-Video wurde heute auf The Boot uraufgeführt.

„First night alone on an empty floor
Makes me realize I’m not little anymore
I’m just a small town girl moving to the city
Where these dreams of mine can become a reality 

I guess you’ll never know until ya try
But it’s just so hard for me to say good bye

I’m still missing Mississippi
I’m still wishing you were with me
This is a brand new life and a brand new journey
And I’ve never felt so wild and free
But no matter where I go or where life takes me
I’ll always be missing Mississippi (Natalia Morris, Jennifer Adan)“

Link zum Video:  Missing Mississippi

Natalia erinnert sich: „Ich habe in der ersten Nacht, die ich alleine in Nashville verbracht habe, angefangen, dieses Buch zu schreiben. Ich hatte so viel Heimweh. Alles, was ich hatte, war eine Luftmatratze und meine Akustikgitarre, und meine Gefühle strömten nur so aus. Ein paar Tage später, Jennifer Adan (Blake Shelton, New Medicine) hat mir geholfen, das Lied zu beenden. Ich weine immer noch, wenn ich es höre. „Der Song aus Southern Halos Album JUST LIKE IN THE MOVIES (2018) ist ein Fanfavorit bei Shows, und die Veröffentlichung des Lyric-Videos ist eine Möglichkeit für die Gruppe, die Unterstützung zu würdigen, die Halo-ites dem Stück gegeben haben. „Es war nie eine Single“, erklärt Natalia. „Aber ich denke, so viele Menschen haben damit zu tun, weil es sie an ihre ersten Erfahrungen erinnert – und wie sie es sich erlaubt haben, in die Welt hinauszuwachsen. Wir alle verlassen irgendwann unsere Komfortzone Ein echtes Selbstgefühl macht es ein bisschen einfacher. “ Fans können „Missing Mississippi“ HIER streamen oder herunterladen.

Über Southern Halo  
Frisch vom Grammy Museum Mississippis 2019 jährlicher Gala „Girls, Guitars & Rocktail Bars“, bei der sie dazu beigetragen haben, das Stronger Together: Die Kraft der Frauen in der Country-Musik-Ausstellung zu lancieren . Ihre aktuelle Single „Sunshine“ erreichte die Top 25 (# 23) von MusicRow und landete auf Platz 37 der Billboard Indicator-Charts, während das begleitende Lyric-Video in zahlreichen Unterhaltungs-Outlets mit einer Reichweite von mehr als 35 Millionen Haushaltszuschauern auf Sendung ging, über Heartland TV, Sidewalks Entertainment, IndiMusicTV und weitere Outlets. Das Trio hat Festivals und Messen besucht, TV-Auftritte genossen und seine Radio-Promotion-Tour im Jahr 2019 fortgesetzt. In diesem Jahr haben sie die Bühne mit Billy Currington, Jerrod Niemann, Easton Corbin und anderen geteilt. Zuvor haben sie für Maren Morris, Love and Theft, Brantley Gilbert, Eric Paslay, Tyler Farr, Randy Houser, Old Dominion, den unsterblichen Blues B. B. King und die legendäre Chanteuse Dionne Warwick und andere eröffnet. Southern Halo hat Fans beim CMA Music Fest (2018, 2016), Nashvilles legendärem Bluebird Café, bei einer Vorpremiere auf der Dachterrasse des Grammy Museum Los Angeles, unterhalten, Townsquare Media’s Say It With Pepsi Concert Series lanciert und tourte auf der 2018 Frühling / Herbst High School Nation Tour. Sie reisten zweimal in das Vereinigte Königreich, um dem globalen Publikum ihre lebendigen Harmonien, energiegeladenen Bühnenshows und ihren fein abgestimmten Aufführungsstil zu präsentieren. Derzeit ist das Trio mit dem renommierten Produzenten / Songwriter Cliff Downs im Studio und neue Musik ist für 2020 geplant.

Herbert Arnold / so much Moore media

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Donnie Fritts Musiker und Songschreiber verstorben
Fritts war zwei Jahrzehnte in Kris Kristofferson Band

Der Musiker, Songschreiber und Schauspieler Donnie Fritts von Muscle Shoals, der als Country-Songwriter und Musiker erfolgreich war, ist im Alter von 76 Jahren, nach einem langen Kampf mit seinen gesundheitlichen Problemen, gestorben. Donnie Fritts gilt als einer der Begründer des Muscle Shoals Sound, der in den Musikstudios von FAME in Muscle Shoals, Alabama, entstand. Donnie Fritts ist am 27. August 2019 verstorben. Geboren wurde er am 08.11.1942 in Florence, Alabama.
Fritts war ein Einfluss auf die Entwicklung der Southern Soul-Musik, deren Songs von Waylon Jennings, Dolly Parton, Ray Charles und Dusty Springfield aufgenommen wurden. „We Had it All‘, „Breakfast In Bed“ and „You’re Gonna Love Yourself In The Morning“ wurden alle von Fritts geschrieben.
Fritts war mehr als 20 Jahre lang Keyboarder bei Kris Kristofferson und hatte Rollen in einer Reihe von Filmen, darunter Pat Garrett & Billy the Kid und Convoy. Er erschien auch in der 1976er Version von A Star Is Born. Seine letzte Rolle auf der Leinwand spielte er 2012 in Jayne Mansfield’s Car, geschrieben und inszeniert von Billy Bob Thornton.
In den letzten fünf Jahren arbeitete Fritts mit dem Shoals-Musiker und Produzenten John Paul White und seinem Label Single Lock Records zusammen. Single Lock veröffentlichte „Oh My Goodness“, an dem Fritts mit anderen Musikern aus Alabama zusammenarbeitete, darunter Brittany Howard und Ben Tanner, The Secret Sisters, Dylan LeBlanc und die Freunde von Fritts, David Hood, Spooner Oldham und John Prine.
Fritts ‚letzte LP „June“ war eine Hommage an seinen Freund und Mitarbeiter Arthur Alexander. Zu Fritts’ früheren Alben gehörten „Prone to Lean“, „Everybody’s Got a Song“ und das von Dan Penn produzierte „One Foot in the Groove“.
White sagte: „Donnie hat mich praktisch gezwungen, seine Platte zu produzieren. Ich hatte noch nie eine gemacht, und er sagte: ‚Es ist mir egal. Du bist der Richtige. Er hat live „Errol Flynn“ für mich in seinem Haus gesungen und am Ende sind wir beide in Tränen ausgebrochen. Ich habe ihn seitdem geliebt. Ich werde ihn schrecklich vermissen.
Die Musikszene belebt er nun im Hillbilly Heaven, Ruhe in Frieden.

Herbert Arnold, Foto: Ann Allister
…. hier noch ein Link zu YouTube: “A damn good Country Song” mit Donnie Fritts und Waylon Jennings 

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Der Rhinestone Cowboy Interpret verstarb vor genau 2 Jahren
Am 08. August 2017 verstarb Glen Campbell

Zur Erinnerung an den großartigen Künstler verweise ich an unseren Artikel, aus dem „gedruckten“ WHEEL Country Music Magazin vom September 2017, der auf dieser Seite der Homepage ganz unten, also am „Anfang“ der Website, zu finden ist.
Hier noch ein YouTube Link um seine Stimme zu verfolgen: Rhinestone Cowboy – Glen Campbell

Herbert Arnold / Foto: Herbert Arnold

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Alabamas „50th Anniversary Tour“

Kaum zu glauben: die Band Alabama, die in den 80er Jahren 33 Nummer1-Hits feiern konnte, wurde vor 50 Jahren, im Jahr 1969 gegründet. Aus diesem Anlass befinden sich die Herren derzeit auf ihrer „50th Anniversary Tour“. Die endet später in diesem Jahr mit einem letzten Stopp in Music City. Das Trio gab bekannt, dass das Abschlusskonzert am 20. November in der Bridgestone Arena in Nashville stattfinden wird.
Die Bandmitglieder Jeff Cook, Teddy Gentry und Randy Owen haben die Charlie Daniels Band angeworben, um sich ihnen bei diesem Event anzuschließen. „Unsere“ 50th Anniversary Tour „war wirklich etwas Besonderes, da die Charlie Daniels Band in den meisten Städten gespielt hat“, sagte Gentry. „Wir könnten das die „Country Music Hall of Fame Tour“ nennen.
Mittlerweile singen drei Generationen von Fans jeden Abend zu unseren Songs mit“. „Es ist schwer zu glauben, dass wir diese Band vor 50 Jahren im Haus meiner Eltern gegründet haben“, sagte Cook. „Das Nashville-Konzert in der Bridgestone Arena wird ein lustiges Fest für die Fans und für Randy, Teddy und mich“. „Diese Tour war unglaublich“, sagte Owen. „Wir sind fasziniert von der großen Resonanz und den ausverkauften Shows. Wenn dann in Nashville die ‚End of Tour Celebration‘ feiern, können wir einige unserer Freunde zu uns einladen.

Wir danken allen Fans, die uns unterstützt haben in den letzten 50 Jahren“.

Jürgen Stier; Fotos: www.thealabamaband.com   www.charliedaniels.com 

 


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Luke Bryan erneut auf Farmtour

Kommenden Herbst wird Country-Star Luke Bryan wieder auf die Farmen gehen. Seine derzeit laufende ‚Sunset Repeat Tour‘ wird zu diesem Zweck unterbrochen. Schon zum elften Mal organisiert er diese Farmtour, um Konzerte für die Landbevölkerung zu geben. Ziel ist es, dass auch Farmer, die weit von den Großstädten entfernt leben, die Chance erhalten, mal ein Konzert zu erleben.
Bryan wird zwischen dem 26. September und dem 5. Oktober fünf solcher Auftritte absolvieren. Im Vorprogramm treten Cole Swindell, Mitchell Tenpenny, die Peach Pickers und DJ Rock auf. Mehr als 100.000 Fans haben seit seiner Gründung im Jahr 2009 diese Farm-Konzerte besucht. Bryan verdient bei diesen Farm-Tourneen übrigens nicht viel Geld, denn er vergibt im Rahmen der Veranstaltung College-Stipendien an Studenten aus Bauernfamilien, die nahe der Tourstopps an örtlichen Colleges oder Universitäten studieren. Bisher wurden in 10 Jahren mehr als 60 Stipendien aus dem Erlös der Auftritte vergeben.
Die genauen Auftritts-Orte kann man Luke´s Internetseite entnehmen. Auch der deutsche Chemiekonzern Bayer, seit Jahren auch in den USA aktiv, mischt hier seit einiger Zeit als Werbepartner mit: Die Firma ist stolz darauf, die diesjährige Kampagne „HeresToThe Farmer“ fortzusetzen. Für jeden Hashtag-Share spendet Bayer über die Organisation „Feeding America“ eine Mahlzeit an einen hungrigen Amerikaner. In den letzten Jahren wurden fast 3 Millionen Mahlzeiten gespendet, und mehr als 180.000 USD gingen als Unterstützung an regionale Lebensmittel-Tafeln und Farmer in den Regionen nahe der Tourstädte.
Jürgen Stier

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Gutes Zeichen von Randy Travis

Er war auf der „Fan Fair“ in Nashville und
hat einen neuen Song
Randy Travis veröffentlicht ein neues Lied

Randy Travis veröffentlichte, nach sechs Jahren, am 24. Mai seinen ersten Song – „One in Row”. Travis hat lange Zeit keine neue Musik veröffentlicht, da ein massiver Schlaganfall im Jahr 2013 seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigte. Das Lied, geschrieben von Buddy Jewell und Thom McHugh, wurde vor dem Schlaganfall aufgenommen, aber laut seinem Publizisten nie weit veröffentlicht. 
Randy Travis veröffentlichte vor Kurzem auch ein Buch mit dem Titel „Forever and Ever, Amen: Eine Abhandlung über Musik, Glauben und Trotzen den Stürmen des Lebens.“
Randy Travis hatte übrigens einen Stand auf der Fan Fair X im Music City Center (Stand 142)im Rahmen des CMA Music Festes 2019. Er verkaufte Bücher und bot täglich Fotomöglichkeiten für die Fans während des CMA Festes in Nashville. Er plant außerdem eine Büchertour.

Herbert Arnold

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Happy Birthday

Randy Travis wurde 60 Jahre

Randy Travis wurde als Randy Bruce Traywick am 4. Mai 1958 als zweites von sechs Kindern in Marshville/North Carolina geboren und wurde somit 60 Jahre alt. Sein Vater Harold, der Pferde und Truthähne züchtete und eine Baufirma besaß, war ein Hard – Core Country Music Fan und gab diese Liebe an seine Söhne weiter. Von ihm lernte der achtjährige Randy und sein Bruder Ricky, Gitarre. Bereits zwei Jahre später hatte er mit seinem Bruder Ricky als Duo Traywick Brothers erste öffentliche Auftritte in den lokalen Clubs. Dann begann eine Zeit, in der sich Probleme mit seinem Zuhause häuften und er vermehrt zu Alkohol und Drogen griff. Er zoffte sich des Öfteren mit seinem Vater und schwänzte die Schule. Zwangsläufig kam er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Die beiden waren wirklich keine Klosterschüler. Sein Bruder musste nach einer Autoverfolgungsjagd ins Gefängnis und er flüchtete ins benachbarte Charlotte. Schließlich wurde er wegen andauernden Gesetzesübertretungen zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Just in diesem Moment gewann er einen Talentwettbewerb in der Bar Country City U.S.A. einer Bar die Lib Hatcher gehörte. Die Barbesitzerin fand Gefallen an seiner Musik und bot ihm einen Job als Küchenhelfer an, mit der Option in ihrem Etablissement aufzutreten. Zugleich versprach sie der Polizei sich um den jungen Mann zu kümmern und bewahrte ihn damit vor der Verbüßung dieser Haftstrafe.

Von 1976 bis 1981 arbeitete er nun im Club als Mädchen für alles. 1978 verschaffte ihm Lib, inzwischen seine Managerin, einen ersten Schallplattenvertrag. Am 6. Januar 1979 kam sein Erstlingswerk, „She’s My Women“allerdings nur auf Platz 91, nicht gerade hoch. 1982 verließ Hatcher ihren Ehemann und zog mit Travis nach Nashville wo sie den Nachtclub Nashville Palace managte, während er sang und kochte. 1985 wurde der Sänger von WARNER BROTHERS unter Vertrag genommen und ab da ging es steil bergauf. Bereits seine zweite Single, „One The Other Hand“wurde am 31. August 1985 seine erste Nr. 1 und kurz darauffolgte, „Diggin‘ Up Bones“.Nach einer Nr. 2, „No Place Like Home“, gelangen Randy Travissieben Spitzenplätze hintereinander. Das ging von, „Forever And Ever, Amen“, über „I Told You So“bis „Is It Still Over“. Von 1985 bis 1991 kam jede Scheibe von ihm in die Top Ten. Man kann sagen, dass der Künstler Ende der 80er bis Anfang der 90er die Hitparaden beherrschte. Er war z.B. der erste Sänger der für seine Songs mehrfach Platin erhielt. 1991 heiratete er dann seine langjährige Beraterin Lib Hatcher, von der er aber 2010, nach 19 – jähriger Ehe wieder geschieden wurde. Seine Dominanz ließ erst etwas nach, als Sänger wie Garth Brooks und Clint Blake auf der Bühne erschienen. Seine Scheiben waren zwar immer noch gefragt, aber nicht mehr in dem Ausmaß wie früher. Nach der Jahrtausend Wende produzierte er immer mehr religiöse Lieder. Seine letzte Nr.1, „Three Wooden Crosses“ datiert vom 7. Dezember 2002 ist ein Beispiel dafür. Seine letzte Notierung in den Hitlisten war am 4. Dezember 2004 mit, „Angels“.2008 brachte er mit, „Around The Bend“ wieder ein richtiges Country Album auf den Markt, aber keiner seiner Songs schaffte den Weg in die Charts.

Leider hatte der Erfolg auch seine Schattenseiten. Nachdem er schon in jungen Jahren Probleme mit Drogen und Alkohol hatte, holte ihn die Vergangenheit wieder ein, er kam von dem Teufelszeug einfach nicht los. Im Jahr 2012 wurde er verhaftet, als er mit einer offenen Flasche Wein und offensichtlich betrunken auf einem Parkplatz vor einer Kirche angetroffen wurde. Am 7. August 2012 wurde die Polizei benachrichtigt, dass ein nackter und offensichtlich betrunkener Mann auf der Straße liegt, es war Travis. Er fing zu allem Überfluss auch noch das Randalieren an und wurde verhaftet. Später bekannte er sich schuldig und bekam eine Bewährungsstrafe und 2000.- Dollar Geldstrafe. Am 17. Juli 2013 wurde er nach einer Infektion der Atemwege in eine Klinik eingeliefert wo er zu allem Überfluss auch noch einen Schlaganfall erlitt. Sein Gehirn wurde durch eine Operation entlastet, aber er konnte weder singen noch sprechen und war ein Jahr auf einen Stock angewiesen. Am 21. März 2015 heiratete er seine damalige Verlobte Mary Davis und konnte 2016, nach dreijähriger Reha, und Therapie seiner Stimme wieder auftreten. Wünschen wir Randy Travis alles Beste zum Geburtstag und vor allem viel, viel Gesundheit.

Rudi Hildel

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Willie Nelson – 86 Jahre

Er ist zwar „nur” 1,68 m groß, trotzdem einer der „Größten”. Einer der Begründer der Outlaw Bewegung, einer der Generation von Elvis Presley und Johnny Cash, einer der Höhen und Tiefen durchschritt, einer der laut „Rolling Stone” zu den 100 besten Gitarristen gehört, einer der Bio-Diesel produzieren ließ, einer der Highwaymen. Man könnte diese Liste weiter spannen.

Willie Hugh Nelson wurde am 29. April 1933 (manche sagen am 30. April) in Abbott/Texas geboren. Er wuchs bei seinen Großeltern auf und bekam von ihnen zum 6. Geburtstag seine erste Gitarre. Sie brachten ihm auch die ersten Akkorde bei. Seine musikalische Entwicklung wurde durch die Sendungen der Opry mit Bob Wills und Ernest Tubb geprägt. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er mit einer Polka-Band und später mit einer Western-Swing Band.

1951 kam er zu Air Force, wurde aber bereits nach 9 Monaten wieder entlassen. Zunächst war er als DJ unterwegs und zog von Waco/Texas über San Antonio nach Fort Worth/Texas. Nebenbei war er Begleitmusiker in verschiedensten Honky Tonks. Er begann Texte zu schreiben und vermittelte so manchen Song. In Nashville traf er auf Hank Cochran, der ihm einen Vertrag als Songschreiber gab. Mit Crazy (Patsy Cline), Funny How Time Slips Away (Billy Walker) und Hello Walls (Faron Young) stellten sich Erfolge ein. Seinen ersten Plattenvertrag erhielt er von Liberty. Seinen ersten Hit hatte er zusammen mit Shirley Collie als Duett 1962 mit Willingly (Platz 10) und kurz danach ließ er mit Touch Me als Nr. 7 seinen ersten Solo Hit folgen. Eine zeitlang war er dann Bassspieler bei Ray Price, hatte am 30. November 1963 seinen ersten Auftritt in der Grand Ole Opry und begann mit seinem Idol Ernest Tubb zu arbeiten. 1970 verließ ihn Shirley Collie, dies war bereits seine zweite Ehefrau und sein Haus brannte ab. Das war Grund genug Nashville zu verlassen, es zog ihn wieder nach Texas. In Austin fand er Gleichgesinnte, die nur das Spielen wollten, was ihnen auch gefiel. Seine Musik wurde rockiger und er war so eine Art Anführer der Musikszene in Austin, den „Outlaws”. Er wechselte zum wiederholten Male sein Plattenlabel und wurde auch abseits der typischen Country Music erfolgreich. Charterfolg um Charterfolg stellte sich nach seinem ersten Nr.1 Titel Blue Eyes Crying in The Rain (04. Oktober 1975) ein. Bis 1993 war Willie Nelson laufend in den Charts vertreten. Titel wie If You’ve Got The Money, Georgia On My Mind, Blue Skies, Heartbreak Hotel , My Hereos Have Always Been Cowboys, On The Road Again, Angel Flying Too Close To The Ground, Always On My Mind, Pancho And Lefty (mit Merle Haggard), To All The Girls I’ve Loved Before (mit Julio Iglesias), City Of New Orleans, Seven Spanish Angels (mit Ray Charles), Forgiving You Was Easy, Higwayman, Living In The Promiseland und Nothing I Can Do About waren Top Hits und viele Alben hatten ebenso Erfolg.

Als Schauspieler war er in Filmen wie Electric Horseman, Honeysuckle Rose, Barbarosa, Coming Out Of The Ice, Songwriter und Red Headed Stranger vertreten. 1978 war er mit Waylon Jennings das Vocal Duo des Jahres, 1979 war er Entertainer des Jahres, 1983 Vocal Duo des Jahres mit Merle Haggard, 1984 mit Julio Eglesias und 1989 gewann er den Grammy’s Living Legend Award.

Aufgrund seiner ausverkauften Konzerten und den guten Plattenverkäufen wurde er zu einem sehr reichen Mann. Er kannte aber die Armut aus seiner Kindheit und hatte stets ein soziales Bewusstsein. Er rief für in Not geratene Farmer 1985 die Initiative Farm Aid ins Leben. Mit Benefizkonzerten unterstütze er seine Idee. Irgendwie kam er jedoch selbst ins Dilemma, die Steuerbehörden forderten 16 Millionen Dollar nicht entrichtete Steuern von ihm ein. Er verlor fast alles und musste nun wieder von Konzert zu Konzert tingeln, ein Album aufnehmen (The IRS Tapes) um die Schulden zu tilgen. Letztendlich kam ihm der Staat doch etwas entgegen. Es gelang ihm, bis 1993 seine Schulden zu begleichen. Im selben Jahr erhielt er die größte Auszeichnung, die die Country Music zu vergeben hat: Er wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Zwischen 2002 und 2008 arbeite er an Alben mit Ray Price, Merle Haggard und George Jones bei dem „Alternativ-Label” Lost Highway. Danach, bei BlueNot/EMI, spielte er mit dem Jazzer Wynton Marsalis einige Titel ein. Auch das Zusammenwirken mit Asleep At The Wheel erbrachte eine erfolgreiche CD.

Willies Gitarre

Am 26. November 2010 wurde Nelson wegen Besitzes von etwa 170 Gramm Marihuana in Texas verhaftet und gegen eine Kaution von 2500 Dollar entlassen. Bereits 2006 war er wegen Drogenbesitzes zu einer Geldstrafe und sechs Monaten Bewährung verurteilt worden. Er setzte sich übrigens schon einige Zeit für die Legalisierung von Cannabis ein, was er auch bei einigen Songs zur Sprache brachte. Unter dem Namen „Willie’s Reserve“ vertreibt er legales Marihuana und andere Cannabisprodukte. Willie Nelson rauchte übrigens einmal mit Jimmy Carters Sohn Marihuana auf dem Dach des Weißen Hauses.

Seit 2012 ist er mit dem Label Legacy Recordings im Vertrag. Sein Album mit Gastmusikern wie Ray Price, Merle Haggard, Kris Kristofferson, Jamey Johnson, Billy Joe Shaver und Sheryl Crow belegte Platz vier der Billboard Country Music – Albumcharts. Auch in den anderen US Album Charts ist Willie bis heute erfolgreich.

Also Willie, egal ob am 29. oder 30. April, alle Beste und viel Gesundheit wünschen wir dir zum Geburtstag und wir uns von Dir noch viele schöne Songs mit deiner Stimme und dem Sound deiner außergewöhnlichen Gitarre.

Herbert Arnold / Fotos: PR

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Glen Campbell

Fotos: CMA

Er hätte jetzt im April 2019 seinen 83. Geburtstag feiern können, gehört auch zu den ganz Großen, Glen Campbell. Er wurde am 22. April 1936 in Delight/Arkansas als siebter Sohn von zwölf Kindern geboren. Die Familie war ziemlich arm und besaß nicht mal einen Traktor, wie sich Glen erinnerte, aber jeder hatte eine Gitarre und wenn es nur eine Fünf – Dollar – Gitarre aus dem Kaufhaus war. Er brachte sich das spielen selbst bei, ohne Noten lesen zu können. Schon mit sechs Jahren war er ein respektabler Gitarrist. 1954 begann er seine musikalische Laufbahn in der Dick Bill’s Bandseines Onkels. Zwei Jahre später gründete er mit „Glen Campbell and the Western Wranglers“seine eigene Band. Kurz darauf zog er nach Los Angeles und stieg bei den Champsein. Innerhalb weniger Jahre wurde er zu einem der meistgebuchten und bestbezahlten Studiomusiker. Er arbeitete u.a. für Elvis Presley, Frank Sinatra und den Beach Boys bei denen er später sogar zeitweise Brian Wilson vertrat.

Nebenbei bastelte er aber auch an seiner eigenen Karriere, brachte einige Alben und Singles heraus die jedoch ziemlich erfolglos blieben. 1962 unterschrieb er einen Vertrag bei CAPITOL. In diesem Jahr, am 29. Dezember, war er auch mit, „Kentucky Means Paradise“ zum ersten Mal in den Charts zu finden, wenn auch nur auf Platz 20. Dann passierte einige Jahre gar nichts. Erst als er bei seinen Chefs Druck machte, ließen sie ihn seine Songs so auswählen wie sie zu ihm passten und das half. Da kamen dann Titel wie, „Burning Bridges“, „Gentle On My Mind“ und seine erste Nr.1, „I Wanna Live“ auf den Markt. 1968 stellte er seine Arbeit als Studiomusiker ein und widmete ganz seiner Solokarriere. Seine Lieder waren, dank eingängiger Melodien, in den Country – aber auch in den Pop Charts sehr erfolgreich. In diese Periode fielen auch einige seiner größten Hits wie, „Wichita Lineman“, „Dreams Of The EverydayHousewife“und „Galveston“.Glen Campbellhatte es geschafft. Er erhielt sogar eine, einmal wöchentlich ausgestrahlte, TV – Show und auf dem Höhepunkt seiner Popularität veröffentlichte er 1970 seine Biographie. Nach einer kurzen Durststrecke stand er 1975 mit dem Ohrwurm, „Rhinestone Cowboy“ wieder ganz oben. Er sang diverse Duette und hatte mit seiner Kollegin Tanya Tucker eine heiße Affäre. Auch ins Filmgeschäft schnupperte er hinein und stand mit keinem geringeren als John Wayne in dem Western True Gritvor der Kamera. Ende der 70er begann dann der langsame Abstieg. Es gelangen ihm keine Charterfolge mehr und er fiel in Depressionen und begann Drogen zu nehmen. Erst viele Jahre später, als er wieder völlig clean war, schaffte er ein Comeback und fand mit Titeln wie, „I Have You“ und „She’s Gone, Gone, Gone“ den Sprung zurück in die

Glenn Campbell im LP Field Stadion in Nashville am 07. Juni 2012 beim CMA Music Festival.

Ashley Campbell

Top Ten der Hitparaden. In den 90ern nahm er zwar einige Alben auf, die aber ziemlich in der Versenkung verschwanden und nicht der Rede wert waren, dafür gab er mehr Konzerte. Negativ fiel der Sänger dann 2003 auf, als er betrunken Auto fuhr und von der Polizei angehalten und festgenommen wurde. Wie Phoenix aus der Asche meldete er sich dann 2008 mit dem Album, „Meet GlenCampbell“ aus der musikalischen Abstinenz zurück. Anfang 2011 kündigte der Künstler seine Abschiedstournee an, der Grund war kein schöner, bei ihm wurde Alzheimer diagnostiziert. Bei seinem letztmaligen Auftritt am großen CMA Fest in Nashville, wurde er schon von seiner Tochter Ashley unterstützt, sie musste ihn mehrmals an das weiter Singen erinnern. Herbert Arnold konnte dies damals live mit erleben und war sehr betroffen.

Nichts desto trotz kam 2015 mit, „I’ll Be Me“ sein letztes Album heraus. In den Charts fand man seinen Namen 2014 zum letzten Mal, als sich, „I’m Not Gonna Miss You“ auf Platz 21 platzieren konnte und einen Grammy für den besten Country Song erhielt. Sein Privatleben war alles andere als langweilig, er ist in vierter Ehe mit Kimberley Woollen verheiratet und Vater von sechs Kindern. Glen Campbell, der trotz seiner Erkrankung immer wieder auf der Bühne stand, konnte nur noch kurze Zeit im Kreis seiner Familie verbringen. Seit April 2014 befand er sich in einer Pflegeeinrichtung in NashvilleNach letzten Informationen, konnte Glen Campbell dann auch nicht mehr sprechen und erinnerte sich nicht mehr an seine Karriere. Er verstarb am 08. August 2017.

Seine Tochter Ashley, eine ausgezeichnete Sängerin und Banjospielerin, erinnert u. A. auf Instagram gerne an ihren Papa.

Rudi Hildel / Herbert Arnold / Fotos: CMA/Herbert Arnold